PROFI Telefonanlage Einrichtung

Einleitung

Einleitung und Begrifflichkeiten

Dieser Online-Hilfe-Artikel beschreibt die Funktionen der Placetel-Telefonanlage und derer Optionen. Die Online-Hilfe soll den Anwender in die Lage versetzen, komplexe Einrichtungsthemen selber zu verstehen und eigenständig durchzuführen. Zudem dient die Online-Hilfe ebenfalls als Beschreibung der wichtigsten Funktionen der Anlage aus Sicht der Weboberfläche. Vervollständigt wird die Online-Hilfe durch diverse Artikel, die den Nutzern dabei helfen das gesamte VoIP-System zu verstehen, als auch durch Tools die den Gebrauch der VoIP-Technologie vereinfachen.

Dieses Kapitel definiert die wichtigsten Begriffe, die in dieser Dokumentation verwendet werden.

Navigation innerhalb der Weboberfläche:

1.) Reiter:
Als Reiter wird die sog. Top-Level-Navigationsebene definiert. Im oberen Beispiel ist der Reiter „Telefonanlage“ ausgewählt.
2.) MenĂĽ:
Als Menü wird das Navigationselement auf der linken Seite definiert. Im oberen Beispiel ist der Menüpunkt Rufnummern ausgewählt.
3.) SpezialmenĂĽ:
Im Spezialmenü können Sie direkt die Placetel Online-Hilfe aufrufen (Glühbirne), Ihre Anlage individualisieren (Zahnrad) oder sich ausloggen.
4.) Schnell-Aktion:
An dieser Stelle finden Sie an den unterschiedlichen Stellen innerhalb der Anlage Schnell-Aktionen, die Ihnen helfen in kĂĽrzester Zeit zu wichtigen Punkten zu navigieren oder wichtige Aktionen durchzufĂĽhren.
5.) Ăśbersichtsbildschirm:
Der Ăśbersichtsbildschirm bildet immer den zentralen Punkt in jedem MenĂĽpunkt, den Sie aufrufen. Hier finden Sie die wichtigsten Angaben.
6.) Button:
Ein sog. „Button“ ist ein Knopf auf der Weboberfläche, der anklickbar ist. Im oberen Beispiel finden Sie rot eingerahmt den Button „Einstellungen“.

7.) Dialogfenster:
Ein Dialogfenster öffnet sich jedes mal, wenn von Ihnen eine Aktion erwartet wird oder Sie die Möglichkeit zum Einstellen diverser Funktionen haben.
8.) Drop-Down-MenĂĽ:
Ein Drop-Down-Menü ist eine Auswahl, aus der Sie in bestimmten Situationen wählen können. In den meisten Fällen bestimmen Sie als User den Umfang des Drop-Down-Menüs, da Sie selber die Einträge dafür anlegen. Im Beispiel sehen Sie das Drop-Down-Menü der Audio-Ansagen. Je mehr Ansagen Sie anlegen, desto länger wird Ihr Drop-Down-Menü.

8.) Drop-Down-MenĂĽ:
Ein weiteres Beispiel für ein Drop-Down-Menü. Diesmal jedoch eines, welches unabhängig von User-Parametern wie Ansagen, VoIP-Benutzern, etc. ist

Telefonie-Begriffe

IP-Telefon
Ein IP-Telefon ist entweder ein VoIP-fähiges Tischtelefon, ein DECT-fähiges Schnurlos-Telefon, ein sog. Softphone, also Software, welche Telefonie auf Ihrem Rechner oder Laptop ermöglicht, oder ein Smartphone-Client, also Software, die auf Ihrem Mobiltelefon Zugriff auf die Funktionen von Placetel ermöglicht. Ein IP-Telefon unterscheidet sich von einem herkömmlichen Telefon lediglich dadurch, dass es die Telefonie über das Datennetzwerk / IP-Netzwerk und das Internet ermöglicht, anstatt über ISDN oder die analoge Telefonleitung. Beispiele für IP-Telefone:

  • IP-Telefone: snom 320, snom 720, snom 870, Aastra 6757i, Aastra 6753i, Gigaset DE 700 IP PRO, Gigaset N510 IP PRO.
  • Softphones: X-Lite, 3CX Softphone oder Ninja Lite fĂĽr die Nutzung am Rechner oder Laptop.
  • Smartphone-Clients: Placetel Phone App, Acrobits Groundwire, Zoiper oder Sipdroid fĂĽr die Nutzung auf einem iPhone oder Android-fähigen Smartphone.
  • ATAs (Analogadapter): Wie z.B. Linksys PAP2T, die ein analoges Endgerät ein IP-fähiges Endgerät umwandeln können.
  • ATA am Router: Wie z.B. Fritzbox, sind in den Router eingebaute ATAs zum Betrieb von analogen oder ISDN-Endgeräten mit VoIP.

Router
in Router ist der Netzanschluss Ihres Netzwerkes zum Internet. In einer Unternehmung werden alle IP-Geräte, die Internetzugriff haben, entweder direkt oder indirekt mit dem Router verbunden. Der Router speichert typischerweise auch die Daten für den Internetzugang. Eine vollständige Beschreibung finden Sie unter: Router

VoIP-Benutzer
Ein VoIP-Benutzer ist bei Placetel ein Objekt, welches aus Zugangsdaten (Nutzerkennung und Passwort) besteht, um einen Endpunkt für die Telefonie zu definieren. Ein IP-Telefon benötigt immer die Zugangsdaten eines VoIP-Benutzers, um im Placetel-System identifiziert zu werden.

  • Beispiel:
    VoIP-Benutzername: Peter
    VoIP-Benutzerkennung: 7772382383
    VoIP -Benutzerpasswort: asd34de
    Der VoIP-Benutzer Peter wird z.B. in einem snom-IP-Telefon als Benutzer auf Leitung 1 definiert. Das snom-Telefon meldet diesen Benutzer bei Placetel an und das Placetel-System weiĂź somit, wie es den Benutzer Peter erreichen kann.

SIP-Server
Der SIP-Server wird benötigt, damit das Telefon auch weiß, an wen es sich wenden muss, wenn es einen Anruf aufbauen will. Auch ankommende Anrufe gehen zuerst über den Placetel SIP-Server, der dann entscheidet an welchen VoIP-User der einkommende Anruf weitergeleitet werden soll.

  • Beispiel:
    User Peter mit der SIP-Kennung 7772382383 und dem Passwort asd34de wĂĽrde gerne die Rufnummer 0221-1234567 anrufen. Nach Anwahl der Rufnummer teilt der User dem Placetel Server mit, dass er gerne einen ausgehenden Anruf tätigen wĂĽrde. Der Server ĂĽberprĂĽft, ob der User auch wirklich ein Placetel User ist und “vermittelt” praktisch den Anruf weiter an die Gegenstelle.
    • Placetel Standard SIP-Server: sip.finotel.com / fpbx.de
    • Placetel BLF-Server: blf.finotel.com

Nebenstelle / Durchwahl
Eine Nebenstelle / Durchwahl wird bei Placetel definiert als Teilnehmer, der mit einem IP-Telefon sowohl intern ĂĽber eine Kurzwahl (z.B. 12) als auch extern ĂĽber eine Rufnummer (z.B. 0221 1273474) erreichbar ist und ausgehende Anrufe tätigen kann. Die Nebenstelle / Durchwahl ist an ein IP-Telefon gekoppelt, welches den entsprechenden VoIP-Benutzer gespeichert hat.

Placetel-Rufnummer
Eine Rufnummer ist z.B. eine Ortsnetzrufnummer 0221 112456 oder eine Service-Rufnummer 01805, die Ihrem Benutzerkonto zugeordnet worden ist und ĂĽber die Sie eingehende Anrufe von extern empfangen können. Ihre Placetel-Rufnummern sind vollwertige Rufnummern, die aus allen Netzen und dem Ausland uneingeschränkt erreichbar sind. Sie unterscheiden sich durch kein Merkmal von z.B. Rufnummern der Telekom oder Arcor.

Grundsätzliches

Bei allen Erläuterungen über die Anlage wird immer davon ausgegangen, dass sie mit Ihrem Placetel-Benutzer an der Weboberfläche angemeldet sind, um die beschriebenen Einstellungen durchzuführen.

Einrichtung von IP-Telefonen

Placetel bietet Ihnen die Möglichkeit, verschiedenste VoIP-Telefone, Softphones und ATAs einzubinden. Beispiele für IP-Telefone finden Sie in der nachfolgenden Liste:

  • IP-Telefone von snom 320, 370, Aastra 6757i oder Siemens Gigaset
  • X-Lite oder 3CX Softphone fĂĽr die Nutzung am Rechner oder Laptop
  • Placetel Phone App, Acrobits Groundwire oder Sipdroid fĂĽr die Nutzung auf einem iPhone oder Android-fähigen Smartphone.
  • Linksys ATA (Analogadapter), die ein analoges Endgerät umwandeln können in ein IP-fähiges Endgerät
  • ATA am Router, z.B. Fritzbox, sind in den Router eingebaute ATAs zum Betrieb von analogen oder ISDN-Endgeräten mit VoIP

Die Konfigurationsanleitungen zu den verschiedenen Endgeräten finden Sie in der Navigation unter IP-Endgeräte.

Technische Voraussetzungen

Um die Telekommunikationsverbindung in faktischer Echtzeit übermitteln zu können, benötigt der Kunde für die Nutzung der Placetel-Dienste, einen geeigneten Breitband-Internetanschluss. Entscheidend sind in diesem Zusammenhang die Bandbreite und die Übertragungsgeschwindigkeit. Grundsätzlich entsprechen deutsche DSL und/oder Kabelnetzanschlüsse diesen Anforderungen. Darüber hinaus werden Placetel taugliche VoIP-Endgeräte und Router benötigt.

Eine uneingeschränkte Funktionalität der Dienste wird lediglich bei der Verwendung der durch Placetel empfohlenen Endgeräte garantiert. Verwendet der Kunde eigene SIP-fähige Endgeräte, hat er darauf zu achten, dass diese Geräte keinen störenden Einfluss auf die Placetel-Infrastruktur haben. Ferner müssen die Räumlichkeiten des Kunden über eine Netzwerkverkabelung (Ethernet IEEE 802.1) und einen Internet-Zugang für jedes IP-Telefon verfügen.

Nachfolgende technische Leistungsmerkmale muss der Internetzugang des Kunden fĂĽr die Nutzung der Placetel-Dienste erfĂĽllen:

  • FĂĽr die Dauer der Verbindung muss fĂĽr jeden benötigten Sprachkanal mindestens eine Bandbreite von 100 kBit/s Up- und Downstream zur VerfĂĽgung stehen.
  • Zur Vermeidung von Beeinträchtigungen der Sprachqualität, sollte der Internetzugang keinen Paketverlust von mehr als 0,1% oder eine Latenz von mehr als 200 ms aufweisen.
  • Bei der Internetverbindung dĂĽrfen keine Ports belegt sein. Internetverbindungen gelten als nicht geeignet, sofern einzelne Ports der Internetverbindung durch vorgeschaltete Geräte (z.B. Router, Firewalls etc.) nicht zur VerfĂĽgung stehen. Die vorgeschalteten Geräte mĂĽssen so konfiguriert sein, dass sie die Nutzung von Placetel gestatten.

Hilfestellung bei Placetel

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