Virtuelle Telefonanlagen stellen eine zukunftssichere und vorteilhafte Alternative zu klassischen Telefonanlagen dar. Unternehmen, die sich f├╝r eine Telefonanlage aus der Cloud entscheiden, k├Ânnen von zahlreichen Vorteilen wie z.B. der maximalen Flexibilit├Ąt und Ortsunabh├Ąngigkeit profitieren. Wie virtuelle Telefonanlagen funktionieren, welche Vorteile sie bieten, wie Sie den richtigen Cloud-TK Anbieter finden und welche M├Âglichkeiten Sie im Zuge des Umstiegs auf die IP-Telefonie haben, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

1. Was ist eine virtuelle Telefonanlage?

1. Was ist eine virtuelle Telefonanlage?

Bei einer virtuellen Telefonanlage, auch Cloud-Telefonanlage genannt, handelt es sich um eine softwarebasierte Telefonie-L├Âsung, bei der dem Nutzer alle Funktionen einer herk├Âmmlichen TK-Anlage aus dem Rechenzentrum eines Cloud-TK-Anbieters ├╝ber das Internet via VoIP (Voice over IP) zur Verf├╝gung gestellt werden. Das bedeutet, dass in den Gesch├Ąftsr├Ąumen keine physische TK-Anlage mehr steht, sondern dass alle Funktionalit├Ąten der physischen TK-Anlage aus dem Internet als Software as a Service (SaaS) bezogen werden.

In der Mitte ist die Cloud und drum herum sind verschiedene Endger├Ąte wie ein Tablet, ein Laptop, ein IP-Telefon und ein Smartphone zu sehen.

Eine virtuelle Telefonanlage k├Ânnen Sie mit den unterschiedlichsten Endger├Ąten wie Smartphone, Laptop, IP-Telefon oder Tablet nutzen.

Bei cloudbasierten- Telefonanlagen, auch IP Centrex oder Hosted PBX (Private Branch Exchange) genannt, werden also weder Hardware, noch analoge Telefonleitungen oder ISDN oder PMX-Anlagenanschl├╝sse ben├Âtigt. Lediglich ein leistungsstarker Internetanschluss am Unternehmensstandort ist f├╝r die Nutzung erforderlich, um eine gute Sprach- und Verbindungsqualit├Ąt zu gew├Ąhrleisten. Bei ausreichender Bandbreite kann der Nutzer eine hervorragende Sprachqualit├Ąt erwarten, die mit ISDN zu vergleichen ist.

Der Nutzer kann selbst entscheiden, ob er weiterhin ├╝ber ein station├Ąres (IP-f├Ąhiges) Telefon oder ├╝ber ein Softphone kommunizieren m├Âchte. Das Softphone wird auf dem PC, dem Laptop oder einem mobilen Endger├Ąt wie beispielsweise einem Smartphone installiert.

Die Verantwortung f├╝r den Betrieb, die Wartung und anfallende Updates liegt beim Provider. Alle Einstellungen der virtuellen Telefonanlage wie beispielsweise das Hinzuf├╝gen von Nebenstellen, das Einrichten von Weiterleitungen oder das Hochladen von Wartemusik k├Ânnen in einer Web-Anwendung vorgenommen werden. Das Dashboard erm├Âglicht Ihnen au├čerdem einen ├ťberblick ├╝ber alle angenommenen oder verpassten Anrufe.

W├Ąhrend die All-IP Umstellung der Telekom auf Hochtouren l├Ąuft, suchen immer mehr Unternehmen nach einer geeigneten Alternative zu analogen- oder ISDN-Telefonanlagen. Virtuelle TK-Anlagen eignen sich grunds├Ątzlich f├╝r alle Unternehmen, die von der maximalen Flexibilit├Ąt und Ortsunabh├Ąngigkeit profitieren und f├╝r das Internet-Zeitalter bestm├Âglich ger├╝stet sein m├Âchten. Kleine- und mittelst├Ąndische Unternehmen k├Ânnen sich genau wie Gro├čunternehmen die Vorteile einer virtuellen Telefonanlage aus der Cloud zu Nutze machen.
Evolutionsstufen der Telefonanlage

Im Gegensatz zu klassischen Telefonanlagen, haben Sie bei einer virtuellen Telefonanlage jederzeit die M├Âglichkeit, die Anzahl der Nutzer flexibel anzupassen. W├Ąchst Ihr Business, w├Ąchst die Cloud-Telefonanlage also einfach mit. Das Beste dabei: Sie zahlen nur f├╝r die Nebenstellen, die Sie auch wirklich nutzen. Wenn Sie genau wissen wollen, wie sich die Kosten der virtuellen Telefonanlage zusammensetzen, k├Ânnen Sie das unter Punkt 6 nachlesen. Durch den Wegfall von Hardwareinvestitionen sowie Wartungskosten k├Ânnen zudem weitere Kostenersparnisse realisiert werden.

Die virtuelle Telefonanlage sorgt f├╝r maximale Ortsunabh├Ąngigkeit, sodass Sie von jedem Standort und von unterschiedlichen Endger├Ąten auf die Telefonanlage Zugriff haben. Das ist besonders wichtig, wenn ein Unternehmen unterschiedliche Standorte hat oder es Mitarbeitern gestattet ist, vom Home-Office aus zu arbeiten.

In der Mitte ist das Data Center zu sehen. An das Data Center sind alle Standorte (auch im Ausland), Home Office Mitarbeiter und alle mobilen Endger├Ąte angebunden.

Greifen Sie von ├╝berall auf die virtuelle Telefonanlage zu - selbst im Home-Office oder im Ausland.

Vom Leistungsumfang her k├Ânnen klassische Telefonanlagen nicht im Entferntesten mit virtuellen Telefonanlagen mithalten, denn diese erweitern die klassischen Funktionen wie Makeln, Halten und Weiterleiten noch mit Features wie beispielsweise Unified Communications. Dadurch kann das Zusammenarbeiten deutlich einfacher und effizienter gestaltet werden. Eine Auflistung aller Vorteile erhalten Sie unter Punkt 4.

Die ideale Telefonanlage f├╝r Ihre Business-Telefonie
  1. 100% aus der Cloud: Keine Hardware mehr notwendig
  2. Schneller Start: Jederzeit online via Webportal verwaltbar
  3. H├Âchste Flexibilit├Ąt: Immer & ├╝berall erreichbar - auch mobil
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2. Voraussetzungen

2. Voraussetzungen

F├╝r die Nutzung einer Cloud-Telefonanlage ben├Âtigen Sie lediglich zwei Dinge: Eine leistungsstarke und stabile Internetverbindung (DSL) sowie geeignete IP-f├Ąhige Endger├Ąte.

2.1 Internetanschluss mit ausreichender Bandbreite

Wie viel Bandbreite letztendlich ben├Âtigt wird, h├Ąngt vom individuellen Nutzungsverhalten und der Mitarbeiteranzahl eines Unternehmens ab. Auf Basis der Bandbreite Ihres Breitband-Internetanschlusses, k├Ânnen Sie berechnen, wie viele Telefongespr├Ąche Sie gleichzeitig f├╝hren k├Ânnen. Als Richtwert gelten 100 kbit/s pro Sprachkanal (in Up- und Downloadrichtung), um eine gute Sprachqualit├Ąt sicherzustellen. Hierbei sollten Sie jedoch beachten, dass Sie au├čer f├╝r die Telefongespr├Ąche auch noch f├╝r die normale Internetnutzung mit Computern und anderen Endger├Ąten Bandbreite ben├Âtigen.

Im Folgenden wollen wir Ihnen anhand eines Rechenbeispiels verdeutlichen, wie viele parallele Gespr├Ąche Sie mit einer 16.000 DSL-Leitung tats├Ąchlich f├╝hren k├Ânnen. Bei einem ADSL-Anschluss gilt es zu beachten, dass die Up- und Downloadgeschwindigkeiten hier stark voneinander abweichen. W├Ąhrend die Downloadgeschwindigkeit 16.000 kBit/s betr├Ągt, reicht die Upload-Geschwindigkeit meist nur von 1024 bis 2400 kBit/s. Wenn wir nun von 100 kBit/s pro Sprachkanal ausgehen, bedeutet das, dass Sie auf Basis der Downloadgeschwindigkeit bei ausschlie├člicher Nutzung der VoIP-Telefonie 160 parallele Gespr├Ąche f├╝hren k├Ânnten.

Nun ist es jedoch so, dass bei einem VoIP-Gespr├Ąch symmetrisch, also sowohl in Up- als auch in Downloadrichtung 100kBit/s pro Telefongespr├Ąch anfallen. Das f├╝hrt dazu, dass aufgrund der niedrigeren Upload-Geschwindigkeit gerade mal zwischen 10 bis 24 parallele Gespr├Ąche m├Âglich w├Ąren, was aber f├╝r kleinere Betriebe durchaus ausreichend sein sollte. Allerdings handelt es sich bei den angegebenen Geschwindigkeitswerten der DSL-Anbieter immer um H├Âchstwerte, die in der Realit├Ąt selten erreicht werden. In unserem VoIP-Bandbreiten-Ratgeber erhalten Sie Tipps, worauf Sie bei der Auswahl Ihres Internetanschlusses achten sollten und wie sich die Bandbreite f├╝r bestimmte Anwendungen priorisieren l├Ąsst.

2.2 VoIP-f├Ąhige Endger├Ąte

Die Nutzung einer virtuellen Telefonanlage erfordert keine zus├Ątzliche Hardware. Dadurch entfallen Installation und Wartung der Telefonk├Ąsten im Serverraum. Zwar werden IP-f├Ąhige Endger├Ąte ben├Âtigt, hierf├╝r ist die Anschaffung von VoIP-Telefonen jedoch nicht erforderlich.

Grunds├Ątzlich kann die Internet-Telefonie ├╝ber 3 Arten von Endger├Ąten stattfinden:

1. Den PC oder das Smartphone

Eine Frau, die ├╝ber den Laptop telefoniert.

├ťber sogenannte Softphones k├Ânnen Nutzer einer virtuellen Telefonanlage mit dem PC telefonieren. Dabei handelt es sich um ein Computerprogramm mit dem Gespr├Ąche ├╝ber VoIP gef├╝hrt werden k├Ânnen. Wir von Placetel empfehlen Ihnen, das kostenlose Softphone Zoiper zu nutzen. Hier k├Ânnen Sie es herunterladen. Als Placetel-Kunde finden Sie in Ihrem Benutzer-Account ein kostenloses Softphone zum Downloaden. Dieses wird automatisch mit Ihren Benutzerdaten vorkonfiguriert.

F├╝r Smartphones gibt es eine Vielzahl an Apps (VoIP-Clients), die Sie f├╝r die Internettelefonie nutzen k├Ânnen.

2. Ein IP-Telefon

IP-Telefon

IP-Telefone k├Ânnen direkt an das LAN angeschlossen werden. Wenn Sie sich dazu entschlie├čen, sich ein IP-Telefon anzuschaffen, sind die Endger├Ąte der Hersteller Snom, Cisco und Yealink besonders praktisch. Diese k├Ânnen n├Ąmlich autoprovisioniert werden. Das bedeutet, dass sich die Endger├Ąte nach dem Anlegen in der Cloud-Telefonanlage selbst konfigurieren. Weitere bekannte Hersteller sind Gigaset, Grandstream und Mitel (vorher Aastra). Auch IP DECT-Telefone werden h├Ąufig in Unternehmen eingesetzt, da Sie ihrem Nutzer einen h├Âheren Komfort versprechen als herk├Âmmliche Tischtelefone.

3. Ein analoges oder ein ISDN Telefon
Auch herk├Âmmliche Telefone k├Ânnen ├╝ber einen Analog-Telefon-Adapter (ATA) an das LAN angeschlossen werden. Der Adapter befindet sich heutzutage sehr oft bereits im DSL-Router. Beachten Sie jedoch bei dieser Variante, dass ein herk├Âmmliches Telefon nicht den gleichen Funktionsumfang wie ein IP-Telefon bieten kann.

3. Technik

3. Technik

Kommt eine neue Technologie auf den Markt, muss das nicht gleichzeitig bedeuten, dass alles schwieriger und komplexer wird. Wir erkl├Ąren Ihnen im Folgenden, wie virtuelle Telefonanlagen funktionieren und warum viele Sicherheitsbedenken, die einige Unternehmen noch hegen, unbegr├╝ndet sind. Vorausgesetzt, man beachtet gewisse Kriterien bei der Auswahl eines Cloud-Telefonanlagen Anbieters.

3.1 Funktionsweise

Die Telefonie und weitere Funktionen einer virtuellen Telefonanlage werden per Software in Rechenzentren ├╝ber das Internet via VoIP (Voice over IP) realisiert. Das bedeutet, dass Sie keine physische Telefonanlage mehr in Ihrem Unternehmen installieren brauchen, sondern einfach die Dienste aus der Cloud nutzen k├Ânnen. Damit entf├Ąllt auch gleichzeitig die Notwendigkeit f├╝r eine Telefonverkabelung an Ihrem Unternehmensstandort.

Ein Telefongespr├Ąch wird nicht mehr l├Ąnger wie bei dem herk├Âmmlichen Modell ├╝ber einen Telefonanschluss gef├╝hrt, sondern mittels DSL-Anschluss ├╝ber das Internet. Bei der Internettelefonie werden die analogen Sprachsignale in digitale Datenpakete umgewandelt und ├╝ber ein IP-Netzwerk an den Empf├Ąnger verschickt. Das Session Initiation Protocol (SIP) ist ein Netzprotokoll, dass beim Verbindungsauf- und Abbau sowie bei der Kommunikationssteuerung hilft. Die Sprach├╝bertragung ├╝ber das Internet und das Internet-Protokoll erfolgt in Echtzeit.

Der Zugriff auf die virtuelle Telefonanlage ist von jedem beliebigen Standort (Home Office, anderer Unternehmensstandort oder von unterwegs z.B. im Park) und mit unterschiedlichen Endger├Ąten wie mit einem Telefon, dem Computer mittels eines Softphones bzw. eines Headsets oder einem Smartphone oder Tablet ├╝ber ein Webportal m├Âglich. Voraussetzung hierf├╝r ist lediglich, dass eine Internetverbindung am jeweiligen Standort zur Verf├╝gung steht.

Ein IP-basiertes Telefon kann mittels Ethernet-Kabel ins Firmennetz eingeh├Ąngt werden und mit einem DSL-Router verbunden werden. ├ťber die Weboberfl├Ąche k├Ânnen alle Einstellungen vorgenommen werden, zum Beispiel k├Ânnen Sie hier Mitarbeiter anlegen und Warteschleifen und Weiterleitungen einrichten. Zudem erhalten Sie einen ├ťberblick ├╝ber alle angenommenen und verpassten Anrufe.

Die Funktion ÔÇ×Fixed Mobile ConvergenceÔÇť erlaubt es Nutzern einer virtuellen Telefonanlage, Ihr Smartphone in die Cloud-Telefonanlage einzubinden.

Bild eines Smartphones, auf dem mit Nummern die Vorteile der Funktion" Fixed Mobile Convergence" dargestellt sind. 1. Eine Rufnummer 2. Ortsunabh├Ąngigkeit 3. Kostenreduktion 4. Maximale Erreichbarkeit

Dadurch k├Ânnen Smartphones der Mitarbeiter als vollwertige Nebenstelle genutzt werden. Der Vorteil dabei ist, dass jeder Mitarbeiter durch diese innovative Funktion lediglich eine Nummer besitzt, egal ob er unterwegs auf dem Handy oder im B├╝ro angerufen wird.

Nutzer einer virtuellen Telefonanlage stehen zwei M├Âglichkeiten bei der Rufnummernwahl zur Verf├╝gung:
  1. Sie beantragen eine Rufnummernportierung. Dadurch k├Ânnen die Rufnummern des bisherigen Anbieters mitgenommen werden.

  2. Sie bestellen neue Rufnummern. Hierbei empfehlen wir, m├Âglichst einen gr├Â├čeren Rufnummernblock zu bestellen, damit gew├Ąhrleistet ist, dass alle Rufnummern im Unternehmen einem gleichen Aufbau folgen, auch wenn das Unternehmen in den n├Ąchsten Jahren wachsen sollte.

3.2 Sicherheit

Die Placetel Telefonanlage bietet ein h├Âchstm├Âgliches Ma├č an Sicherheit. Die Technologie ist redundant in vier verschiedenen Hochleistungs-Rechenzentren mit BSI-Zertifikat in Deutschland gehostet. Diese gew├Ąhrleisten gr├Â├čte Ausfallsicherheit und werden st├Ąndig gesch├╝tzt und gewartet. Die Server befinden sich in K├Âln und Frankfurt z.B. am Campus Kleyer und unterliegen somit den deutschen Datenschutzbestimmungen. Bei Placetel steht die Sicherheit an erster Stelle. Aus diesem Grund werden nicht nur kontinuierlich Sicherheitsupdates zum Schutze der Telefonanlage durchgef├╝hrt, sondern alle Rechenzentren verf├╝gen dar├╝ber hinaus noch ├╝ber anerkannte Zertifizierungen wie ISO 9001 (Qualit├Ątsmanagement) und ISO 27001 (Informationssicherheit).

Damit Sie Ihr Benutzerkonto bestm├Âglich vor unbefugten Zugriffen sch├╝tzen k├Ânnen, bietet Ihnen Placetel au├čerdem die M├Âglichkeit der Zwei-Faktor-Authentifizierung an. Mit dieser k├Ânnen Sie Ihr Benutzerkonto durch ein weiteres Sicherheitsmerkmal, einen Authentifizierungscode, sch├╝tzen.

Den Authentifizierungscode bekommen Sie beispielsweise im Google Authenticator oder per SMS zugeschickt und m├╝ssen den Code auf dem Endger├Ąt eingeben, auf dem Sie sich in Ihr Konto einloggen. Selbst wenn ein Hacker also Ihr Passwort herausgefunden haben sollte, kann er sich trotzdem nicht in Ihr Konto einloggen. Denn den Authentifizierungscode kennen nur Sie allein. Seine G├╝ltigkeit verf├Ąllt n├Ąmlich jedes Mal, sobald sie den Code eingegeben haben.

4. Vorteile

4. Vorteile

Die Nutzung einer virtuellen Telefonanlage bietet Unternehmen viele Vorteile. Im Folgenden wollen wir Ihnen nun die wichtigsten davon einmal ausf├╝hrlich vorstellen, damit Sie selbst entscheiden k├Ânnen, ob eine virtuelle Telefonanlage auch wirklich zu Ihren Bed├╝rfnissen passt.

  • Maximale Flexibilit├Ąt und Skalierbarkeit

    Eine Cloud-Telefonanlage bietet Ihnen maximale Flexibilit├Ąt, denn sie kann ganz einfach an den Bedarf Ihres Unternehmens angepasst werden. Werden neue Mitarbeiter eingestellt, l├Ąsst sich die virtuelle Telefonanlage ganz schnell ├╝ber die Weboberfl├Ąche um Nebenstellen erweitern. Auch wenn Sie einige Nebenstellen wieder abbestellen m├Âchten, bedarf es lediglich ein paar Klicks. So k├Ânnen Sie immer flexibel auf Ihre aktuelle Gesch├Ąftssituation reagieren und zahlen nur f├╝r die Leistungen, die Sie auch wirklich brauchen.

  • Einfachheit

    Die virtuelle TK-Anlage ist schnell und mit wenigen Schritten eingerichtet. Innerhalb weniger Minuten k├Ânnen Sie alle Einstellungen ├╝ber die Benutzeroberfl├Ąche im Browser vornehmen und sofort lostelefonieren. Hierf├╝r ist kein fachliches Know-how erforderlich. Des Weiteren ist die virtuelle Telefonanlage besonders nutzerfreundlich. Der User braucht sich nicht erst an die neue Telefonanlage und an die neue Technik gew├Âhnen, da er ganz einfach mit einem gew├Âhnlichen (IP-f├Ąhigen) Tischtelefon telefonieren kann. Er braucht sich also nicht umgew├Âhnen. Alternativ ist aber auch das Telefonieren ├╝ber ein Headset m├Âglich, da es einige Vorteile bietet. So haben Mitarbeiter beide H├Ąnde zum Schreiben frei.

  • Ortsunabh├Ąngigkeit

    Fr├╝her war es zwingend erforderlich sich im B├╝ro aufzuhalten, wenn man unter seiner B├╝ronummer oder unter seiner Durchwahl erreicht werden wollte. Das Telefon war n├Ąmlich durch ein Kabel mit der B├╝ro Telefonanlage im Keller oder einem Technikraum verbunden. Die Anforderungen haben sich jedoch ge├Ąndert. Heutzutage haben selbst kleine Unternehmen oftmals mehrere Niederlassungen. Zudem bekommen Mitarbeiter immer h├Ąufiger die M├Âglichkeit, vom Home Office aus zu arbeiten. Das liegt vor allem an der fortschreitenden Digitalisierung und an der Tatsache, dass es nachgewiesen ist, dass Mitarbeiter von Zuhause mehr arbeiten als am Firmenstandort selbst.

    Eine virtuelle Telefonanlage bietet Ihnen maximale Ortsunabh├Ąngigkeit. Sie k├Ânnen problemlos mehrere Standorte und auch Home-Office Mitarbeiter an dieselbe Telefonanlage anbinden und sich so mit den anderen Mitarbeitern vernetzen.

    Ein Mitarbeiter ist im Park und arbeitet dort mit Laptop und telefoniert ├╝ber sein Smartphone.

    Arbeiten und telefonieren Sie ganz einfach im Park und nutzen Sie mit dem Laptop und dem Smartphone alle Funktionalit├Ąten der virtuellen Telefonanlage.

Telefonieren Sie ortsunabh├Ąngig und bleiben Sie immer unter Ihrer B├╝rorufnummer erreichbar: Egal, wo Sie sich gerade befinden. Denn Ihre virtuelle Telefonanlage haben Sie immer mit dabei!


Mit der Funktion Fixed Mobile Convergence (FMC) integrieren Sie Ihr Mobiltelefon als vollwertige Nebenstelle in die cloudbasierte Telefonanlage. Dadurch telefoniert der Mitarbeiter ├╝ber sein Smartphone mit seiner B├╝rodurchwahl, selbst wenn er gerade auf einer Gesch├Ąftsreise im Ausland ist.

Damit Sie unter keinen Umst├Ąnden ein Gespr├Ąch verpassen, k├Ânnen Sie auf all Ihren Endger├Ąten (Telefon, Smartphone, PC und Tablet) ein paralleles Klingeln einstellen. Dadurch wird der Anruf auf allen Endger├Ąten gleichzeitig angezeigt, egal wo Sie sich befinden.

  • Kostenersparnisse

    Im Vergleich zu einer herk├Âmmlichen Telefonanlage ist eine Telefonanlage aus der Cloud deutlich g├╝nstiger. Anf├Ąngliche Hardwareinvestitionen entfallen - es sei denn Sie m├Âchten sich VoIP-Telefone anschaffen. Au├čerdem m├╝ssen die Nutzer weder f├╝r Wartungs- noch f├╝r Reparaturkosten aufkommen. Da der Provider die Telefonanlage in der Cloud hosted, ist dieser auch f├╝r die Wartung und anfallende Updates verantwortlich. Er sorgt letztendlich daf├╝r, dass Sie die TK-Anlage jederzeit problemlos nutzen k├Ânnen.

    Auch beim Abrechnungsmodell von Cloud-TK-Anbietern k├Ânnen Kostenvorteile realisiert werden. So lassen sich virtuelle Telefonanlagen genau auf die Bed├╝rfnisse des Unternehmens ausrichten. Unternehmen zahlen nur f├╝r die Nebenstellen, die Sie auch wirklich brauchen. Wie sich die Kosten einer virtuellen TK-Anlage im Allgemeinen zusammensetzen, erfahren Sie hier.

  • Hohe Sicherheit

    Bei Placetel steht die Sicherheit an erster Stelle. Aus diesem Grund wird die virtuelle Telefonanlage von Placetel in vier verschiedenen Hochleistungs-Rechenzentren in Deutschland gehostet, die alle die folgenden anerkannten Zertifizierungen besitzen:

    ✓ ISO 9001
    ✓ ISO 14000
    ✓ ISO 20000
    ✓ ISO 27001
    ✓ PCI DSS

    Alle Rechenzentren verf├╝gen also ├╝ber ein international anerkanntes Qualit├Ątsmanagementsystem und k├Ânnen durch die Vernetzung mit anderen Netzwerken und Netzbetreibern gr├Â├čtm├Âgliche Ausfallsicherheit gew├Ąhrleisten.

  • Riesiger Funktionsumfang

    Die meisten Online-Telefonanlagen umfassen mehr als 150 Funktionen und ├╝bersteigen damit bei Weitem den Funktionsumfang einer klassischen Telefonanlage. Au├čer den Standardfunktionen einer klassischen Telefonanlage wie Anklopfen, Makeln und Rufweiterleitung, stehen Ihnen viele weitere n├╝tzliche Features zur Verf├╝gung. Sie haben zum Beispiel die M├Âglichkeit, sich Informationen ├╝ber Nachrichten und verpasste Anrufe per E-Mail schicken zu lassen. Das hat den Vorteil, dass Sie jederzeit ├╝ber die verpassten Anrufe auf dem Laufenden bleiben und bei sehr wichtigen Anrufen direkt reagieren und zur├╝ckrufen k├Ânnen.

    Mit der Funktion Fax2Mail/Mail2Fax versenden Sie Ihr Fax ganz einfach am PC. Erhalten Sie ein Fax, k├Ânnen Sie dieses per Mail ├Âffnen.

    Ein weiteres n├╝tzliches Feature ist das Einrichten von Gruppen. Mitarbeiter lassen sich verschiedenen Gruppen zuordnen, sodass Kunden zu jeder Zeit einen Mitarbeiter aus einer Abteilung erreichen k├Ânnen.

    Wenn Sie h├Ąufig berufsbedingt unterwegs sind, ist die Fixed Mobile Convergence f├╝r Sie besonders interessant. Mit dieser Funktion binden Sie Ihr Smartphone ganz einfach ├╝ber eine App in die Cloud-Telefonanlage ein. Und zwar als vollwertige Nebenstelle. So bleiben Sie auf der ganzen Welt unter Ihrer B├╝rodurchwahl erreichbar.

    Weitere Nice-to-have Features sind das Einrichten von individueller Wartemusik und Warteschleifen, Voice-Mail und das F├╝hren von Telefonkonferenzen. Des Weiteren k├Ânnen VoIP Telefonanlagen h├Ąufig ├╝ber eine API in Business-Anwendungen wie CRM-Systeme eingebunden werden.

    Bei vielen SIP Anbietern ist es auch m├Âglich, Features wie Unified Communications & Collaborations zu erhalten. S├Ąmtliche Funktionen von Unified Communications k├Ânnen auf allen Endger├Ąten (Smartphone, Telefon, Tablet┬┤und PC) genutzt werden.
    Mithilfe von Videokonferenzen, Desktop & Screen-Sharing und dem Presence-Status f├Ârdern Sie die effektive Zusammenarbeit Ihres Teams.

    Durch den Prensence-Status sehen Sie auf einen Blick, welcher Ihrer Kollegen gerade verf├╝gbar ist. Videokonferenzen lassen sich mit nur wenigen Klicks ohne extra Software in HD-Qualit├Ąt aufbauen. Ihren Bildschirm k├Ânnen Sie Ihrem Gespr├Ąchspartner ganz einfach zeigen und die Funktion als interaktives Funktionstool verwenden. Anschlie├čend k├Ânnen Sie per Drag&Drop Dateien an Ihren Gespr├Ąchspartner verschicken ohne die Anwendung verlassen zu m├╝ssen.


5. Richtige Auswahl des Cloud-TK-Anbieters

5. Richtige Auswahl des Cloud-TK-Anbieters

Seitdem das Aus von ISDN und herk├Âmmlichen Telefonanschl├╝ssen bevorsteht, denken immer mehr Unternehmen ├╝ber eine Telefonl├Âsung aus der Cloud nach. Wir wollen Ihnen im Folgenden einen ├ťberblick ├╝ber die Anzahl der Cloud-TK Anbieter in Deutschland geben. Um Ihnen die Entscheidung ├╝ber die Auswahl des richtigen Cloud-TK-Anbieters zu vereinfachen, wollen wir Ihnen im Anschluss die wichtigsten Kriterien vorstellen, die es bei der Suche nach dem richtigen Cloud-Telefonie Partner zu beachten gilt.

5.1 VoIP-Anbieter in Deutschland

Der Markt f├╝r Cloud-Anbieter entwickelt sich zurzeit rasant. Unter den derzeit ├╝ber 80 VoIP-Anbietern in Deutschland den richtigen zu finden, ist deshalb oft nicht einfach. Jedoch ist der Gro├čteil von ihnen nur auf B2B spezialisiert und manche erf├╝llen nicht die n├Âtigen Sicherheitsstandards. Die folgenden Auswahlkriterien sollen Ihnen als kleine Orientierung dienen.

5.2 Kriterien f├╝r die Anbieterauswahl

  • Datensicherheit
    Bei der Wahl eines Cloud Providers sollten Sie sich zuerst dar├╝ber informieren, wo die Server des Anbieters stehen. Achten Sie darauf, dass Ihre neue B├╝ro Telefonanlage in mehreren redundanten Rechenzentren in Deutschland gehostet wird. Des Weiteren sollte sich der Anbieter an deutsche Datenschutzrichtlinien halten und eine hohe Verf├╝gbarkeit und Ausfallsicherheit gew├Ąhrleisten. Die Verf├╝gbarkeit sollte ├╝ber 99% liegen. Dadurch ist eine Ausfallzeit von einigen Stunden pro Jahr vertraglich abgesichert. Mit diesem Wert k├Ânnen die meisten Kunden aber durchaus leben. Das Gew├Ąhrleistung einer hohen Verf├╝gbarkeit ist besonders wichtig, da Sie nicht vergessen d├╝rfen, dass Sie sich mit einer virtuellen Telefonanlage f├╝r eine L├Âsung entscheiden, die nur ├╝ber eine Internetverbindung funktioniert.

    Informieren Sie sich beim Provider, wie dieser die Verf├╝gbarkeit auch im Falle eines Notfalls garantieren kann. Ein seri├Âser Anbieter wird Ihnen versichern, dass Sie auch im Ernstfall ├╝ber Notstrom, Backups oder eine doppelte Anbindung an das Netz auf Ihre virtuelle Telefonanlage zugreifen k├Ânnen. Als Letztes sollten Sie au├čerdem gro├čen Wert auf Sicherheitszertifikate wie beispielsweise ISO legen.

  • Skalierbarkeit
    Provider einer Cloud-L├Âsung stellen ihren Kunden meist unterschiedliche Produkte zur Verf├╝gung, die individuell auf die Gr├Â├čte des Unternehmens ausgerichtet werden k├Ânnen. Achten Sie bei der Auswahl Ihres VoIP-Anbieters, dass Sie jederzeit Nebenstellen hinzubuchen- und wieder abbestellen k├Ânnen, um flexibel auf Ihre Gesch├Ąftssituation reagieren zu k├Ânnen.

  • Funktionsumfang
    Bevor Sie sich ├╝ber verschiedene Provider informieren, sollten Sie sich zun├Ąchst einmal fragen, was Sie sich vom Umstieg auf eine virtuelle Telefonanlage erhoffen. Welche Arbeitsprozesse sollen dadurch vereinfacht werden? Wenn Sie diese Frage beantwortet haben, wissen Sie genau, welche Funktionalit├Ąten Sie brauchen. Sind f├╝r Sie die wichtigsten Telefonfunktionen vielleicht schon ausreichend oder m├Âchten Sie auch auf Funktionen wie Fax2Mail und Mail2Fax, Telefonkonferenzen oder sogar Unified Commnunications nutzen? Schauen Sie ganz genau nach, welche Funktionalit├Ąten beim Anbieter enthalten sind und welche eventuell noch hinzugebucht werden m├╝ssen.

  • Mobilit├Ąt
    Die Integration mobiler Endger├Ąte in die Cloud-Telefonanlage bietet viele Vorteile. Sie bleiben permanent und von ├╝berall erreichbar. Mitarbeiter, die im Au├čendienst arbeiten, k├Ânnen ganz einfach mit ihren Kollegen in Verbindung bleiben und sich ├╝ber Kundeninformationen und Produkte austauschen. Stellen Sie sich also von Anfang an die Frage, inwieweit Ihnen die Einbindung mobiler Endger├Ąte wichtig ist und wie gut das vom Provider auch umgesetzt werden kann.

  • Support
    Wie wichtig dieses Kriterium f├╝r Sie ist, h├Ąngt von Ihrem technischen Vorwissen ab. Wenn Sie technisch nicht sonderlich versiert sind, reicht Ihnen die Betreuung per Telefon, Mail oder Chat vielleicht nicht aus. Suchen Sie sich also einen Anbieter aus, der Ihnen entweder selbst oder mithilfe eines Partners vor Ort bei technischen Problemen helfen kann.

  • Preis-Leistungsverh├Ąltnis
    Selbstverst├Ąndlich spielt das Preis-Leistungsverh├Ąltnis bei der Entscheidung f├╝r einen VoIP-Anbieter eine gro├če Rolle. Geld ist jedoch nicht alles und Sie sollten die Daten- und Ausfallsicherheit in jedem Fall h├Âher gewichten als die Kosten. Denn was bringt Ihnen eine g├╝nstige Cloud-L├Âsung, wenn der Datenschutz des Anbieters fraglich ist, Ihnen niemand eine hohe Ausfallsicherheit gew├Ąhrleisten kann und der Support nie erreichbar ist?
    Nichtsdestotrotz sollten Sie sich vorher nat├╝rlich ganz genau ├╝ber die anfallenden Kosten informieren. Die meisten Provider bieten unterschiedliche Produkte an, die sich je nach Nutzerzahl und Funktionsumfang unterscheiden. Achten Sie darauf, dass Sie flexibel Nebenstellen hinzubuchen und wieder abbestellen k├Ânnen und auch wirklich nur f├╝r die Rufnummern zahlen, die Sie auch wirklich brauchen. Einen ├ťberblick ├╝ber die genaue Zusammensetzung der Kosten erhalten Sie hier.

    Legen Sie auch von vornherein fest, wie lange Sie sich an einen Provider binden wollen. Achten Sie m├Âglichst auf kurze Vertragslaufzeiten. Bei vielen Anbietern ist eine monatliche K├╝ndigung m├Âglich. Andere legen eine Vertragslaufzeit von 12 Monaten fest. Falls die Entscheidung f├╝r einen Cloud-Anbieter gefallen ist, sollten Sie- falls das angeboten wird - zun├Ąchst eine Testversion nutzen. Bei Placetel haben Sie zum Beispiel die M├Âglichkeit, die Telefonanlage f├╝r 30 Tage kostenlos zu testen. Hierf├╝r stellen wir Ihnen auch ein geringes Guthaben zur Verf├╝gung.

Die Cloud-Telefonanlage von Placetel. Bekannt aus diesen Medien.
6. Zusammensetzung der Kosten

6. Zusammensetzung der Kosten

Das Abrechnungsmodell virtueller Telefonanlagen ist sehr einfach. Die Anbieter berechnen die Kosten anhand der gebuchten Nebenstellen und der anfallenden Verbindungsentgelte. Bei der Cloud-Telefonanlage von Placetel betragen die monatlichen Kosten pro Nebenstelle 2,90 ÔéČ. Diese k├Ânnen je nach Anbieter jedoch leicht variieren. Im Allgemeinen zahlen Sie also wirklich nur f├╝r die Anschl├╝sse, die Sie auch brauchen.

Im Gegensatz zu einer herk├Âmmlichen Telefonanlage k├Ânnen Sie bei einer virtuellen Telefonanlage viele Kostenvorteile realisieren. Hardwareinvestitionen und Wartungskosten entfallen. F├╝r die Nutzung einer Cloud-Telefonanlage ist die Anschaffung eines IP-f├Ąhigen Telefons nicht erforderlich. Sie k├Ânnen die Anlage auch ganz einfach ├╝ber Ihren PC, Ihr Smartphone, Ihr Tablet oder sogar Ihr analoges Telefon nutzen. Da sich die Abrechnungsmodelle von Anbieter zu Anbieter jedoch teils unterschiedlich gestalten, wollen wir Ihnen im Folgenden zeigen, was Sie beachten sollten.

6.1 Worauf Sie achten sollten

  • Einrichtungsgeb├╝hren
    Informieren Sie sich im Voraus gut ├╝ber die einzelnen Cloud-TK-Anbieter und deren Kosten. Manche Anbieter erheben Einrichtungsgeb├╝hren f├╝r das Bereitstellen Ihres Dienstes. Das ist aber nicht der Regelfall. Bei den meisten Anbietern k├Ânnen Sie sich zudem optional eine Konfigurationshilfe dazubuchen. Sollten Sie sich doch IP-f├Ąhige Telefone anschaffen wollen, achten Sie auf die einzelnen Produktbeschreibungen. Bei einigen Modellen ist bereits ein IP-Telefon im Preis enthalten.

  • Abrechnung pro Anschluss
    Wie bereits erw├Ąhnt ist das Abrechnungsmodell bei VoIP-Anbietern meist sehr einfach. Die meisten achten auf eine gr├Â├čtm├Âgliche Flexibilit├Ąt und berechnen ihre Tarife monatlich pro Nebenstelle. Aber auch hier gibt es Ausnahmen. Manche Provider bieten nur Pakete an, sodass man beispielsweise 3 Nebenstellen, jedoch keine 2 buchen kann. Achten Sie hier am besten darauf, dass Sie einen Provider w├Ąhlen, der sich genau an Ihre Bed├╝rfnisse anpasst, sodass Sie nicht f├╝r Leistungen zahlen, die Sie gar nicht in Anspruch nehmen.

  • Verbindungsentgelte f├╝r Anrufe
    Zus├Ątzlich zu den monatlichen Kosten pro Nebenstelle fallen bei virtuellen Telefonanlagen Verbindungsentgelte f├╝r die eigentlichen Gespr├Ąche an. Telefonate innerhalb des Unternehmens sind kostenlos. Wie viel die einzelnen Verbindungsentgelte f├╝r Festnetz, Mobilfunk und das Ausland kosten, h├Ąngt vom jeweiligen Anbieter ab. Bei Placetel zahlen Sie mit der PROFI Telefonanlage 1 Cent pro Gespr├Ąchsminute ins deutsche Festnetz. Gespr├Ąche ins deutsche Mobilfunknetz werden mit 9,9 Cent pro Minute berechnet. Die Preise f├╝r Auslandsgespr├Ąche beginnen ab 1,9 Cent pro Minute. K├Ânnen je nach Land aber deutlich davon abweichen. Auf Wunsch k├Ânnen Sie auch eine Flatrate f├╝r jede Nebenstelle hinzubuchen. Hierbei muss jedoch beachtet werden, dass Weiterleitungen nicht ├╝ber die Flatrate abgerechnet werden.

  • Zus├Ątzliche Features
    Die meisten Internet-Telefonanlagen verf├╝gen im Allgemeinen bereits im Standardpaket ├╝ber 150 Funktionen. Auf Wunsch k├Ânnen Sie aber auch weitere Features hinzubuchen. Informieren Sie sich deshalb vorher dar├╝ber, welche Funktionen in Ihrem Paket enthalten sind und f├╝r was ggf. noch geringe monatliche Kosten hinzukommen.

6.2 Rechenbeispiel f├╝r die Placetel PROFI Telefonanlage

Um Ihnen zu zeigen, wie g├╝nstig eine virtuelle Telefonanlage sein kann, wollen wir Ihnen ein Rechenbeispiel demonstrieren:

Joachim hat sich f├╝r sein Startup mit 5 Mitarbeitern f├╝r die PROFI-Telefonanlage von Placetel entschieden. F├╝r die Einrichtung fallen keine Kosten an. Da Joachim seine Firmenrufnummer behalten wollte, konnte er diese ganz einfach und kostenlos zu Placetel portieren. F├╝r sein Unternehmen ist eine Rufnummer v├Âllig ausreichend. Deshalb zahlt Joachim lediglich eine monatliche Geb├╝hr von 2,90ÔéČ zzgl. Verbindungsentgelte. Braucht er sp├Ąter doch f├╝r alle 5 Mitarbeiter eine eigene Telefonnummer, so kann er diese ganz einfach buchen und zahlt dann insgesamt f├╝r alle 5 Mitarbeiter nur 14,50ÔéČ zzgl. Verbindungsentgelte.


7. Aktuelles zur Cloud-Telefonie: All-IP Umstellung

7. Aktuelles zur Cloud-Telefonie: All-IP Umstellung

Zurzeit l├Ąuft die All-IP-Umstellung auf Hochtouren. Das Ziel der Telekom war es, die Umstellung bis Ende 2018 abgeschlossen zu haben. Nach Angaben der Telekom waren im Mai 2018 bereits 85% aller Gesch├Ąftskunden auf All-IP umgestiegen. Dies entspricht 1,8 Millionen Anschl├╝ssen. Die Umstellung bedeutet gleichzeitig das Aus f├╝r ISDN und die klassische Telefonie. Da auch Ihr Anschluss betroffen ist, wollen wir Ihnen in den folgenden Abschnitten die Hintergr├╝nde der Umstellung erl├Ąutern und Ihnen M├Âglichkeiten aufzeigen, die Sie im Zuge der Umstellung auf die IP-Telefonie haben. Denn eins steht fest: Der Umstieg ist unausweichlich. Selbst wenn einige Anbieter die All-IP Umstellung noch etwas hinausz├Âgern, so wird es doch sp├Ątestens 2022 kein ISDN mehr geben.

Und dann bleiben dem Anbieter nur zwei M├Âglichkeiten:

1. Er wird Sie zu All-IP zwangsmigrieren.
2. Er wird Ihren Vertrag k├╝ndigen.

7.1 Hintergr├╝nde der Umstellung

7.1 Hintergr├╝nde der Umstellung

  • Ein Netz f├╝r alles
    Bis vor kurzem wurden Telefon und Internet ├╝ber zwei verschiedene Leitungen bzw. Netzwerkinfrastrukturen abgewickelt: Die Telefonie ├╝ber ISDN- und Analoganschl├╝sse (kurz ├╝ber Telefonnetze=PSTN) und das Internet ├╝ber DSL als paketorientiertes IP-Netzwerk.

    Telefongespr├Ąche lassen sich jedoch mittels Voice-over-IP (kurz VoIP) auch im IP-Netz ├╝bertragen, weshalb die Netzbetreiber die veralteten analogen Anschlusstypen abschalten und sie auf Ethernet-IP umstellen wollen. Dadurch wird der Parallelbetrieb zweier Netzwerke unterbunden. Dieser verursacht f├╝r die Netzbetreiber n├Ąmlich unn├Âtige Kosten. Durch die Umstellung auf All-IP wird verhindert, dass IP-Telefonate in ein analoges Netz ├╝bertragen werden m├╝ssen. Hierdurch k├Ânnen sowohl Energie als auch Kosten gespart werden.

    In der Mitte ist das IP-Netz aufgezeichnet. Drum herum sind alle Dienste wie Internet, Telefonie, TV und Mobilfunk, die alle ├╝ber das IP-Netz laufen.

    Der Kunde kann durch die Umstellung alle Dienste wie Telefonie, TV, Fax, Mobilfunk und Internet ├╝ber ein einziges Netzwerk empfangen.

  • Ersatzteile f├╝r ISDN-Anschl├╝sse werden seltener
    Erforderliche Ersatzteile f├╝r veraltete ISDN-Anschl├╝sse k├Ânnen vom Hersteller immer seltener geliefert werden. Dadurch wird auch die Wartung der Anlagen zunehmend schwieriger.

  • Zukunftsf├Ąhigkeit
    Mit der Umstellung auf All-IP wird ein Netz der Zukunft aufgebaut. Neue Features wie Webkonferenzen oder Unfified Communications bieten die M├Âglichkeit, die Kommunikation und Zusammenarbeit einfacher und effektiver zu gestalten.
7.2 Welche M├Âglichkeiten habe ich auf IP-Telefonie umzustellen?

7.2 Welche M├Âglichkeiten habe ich auf IP-Telefonie umzustellen?

F├╝r einen reibungslosen Verlauf der Umstellung, sollten sich Unternehmen bereits jetzt mit dem Thema befassen und sich ├╝ber potenzielle M├Âglichkeiten informieren. Falls Ihr Unternehmen bereits IP f├╝r die Sprach├╝bertragung nutzt, m├╝ssen Ihre Endger├Ąte bzw. Ihre Telefonanlage h├Âchstwahrscheinlich nicht ausgetauscht werden, sondern k├Ânnen problemlos auf einen All-IP-Anschluss umgestellt werden. Anders sieht es aus, wenn Ihr Unternehmen noch eine ISDN-TK-Anlage verwendet. Dann k├Ânnen Sie entweder einen SIP TK-Anlagenanschluss nutzen oder auf die Dienste einer virtuellen Telefonanlage zur├╝ckgreifen.

7.2.1 SIP-Trunking

Beim SIP-Trunking wird Ihre analoge Telefonanlage via SIP TK-Anlagenanschluss an das All-IP Netz angebunden. Dadurch k├Ânnen Sie Ihre Telefonanlage behalten und trotzdem von den Kostenvorteilen von VoIP profitieren. SIP-Trunking kann als gute Alternative f├╝r die Umstellung auf All-IP angesehen werden. Hierf├╝r ist es jedoch erforderlich, dass Ihre Telefonanlage SIP-f├Ąhig ist. Ist das nicht der Fall, lassen sich die Telefonanlagen meist aber trotzdem ├╝ber ein Media Gateway an das Internet anschlie├čen. Das h├Ąngt jedoch vom jeweiligen Anbieter ab. Der SIP TK-Anlagenanschluss funktioniert im Endeffekt wie ein ISDN- oder PMX-Anschluss. Jedoch k├Ânnen hier nicht alle klassischen ISDN-Funktionen genutzt werden, weshalb diese M├Âglichkeit auch eher als ├ťbergangsl├Âsung angesehen werden sollte. Eine cloud-basierte L├Âsung bietet dem Nutzer mehr M├Âglichkeiten und Zukunftssicherheit.

7.2.2 Virtuelle Telefonanlage

Wenn Sie sich f├╝r eine virtuelle Telefonanlage entscheiden, haben Sie den gro├čen Vorteil, dass Sie alle klassischen ISDN-Funktionen wie ÔÇťHaltenÔÇŁ, ÔÇťTransferÔÇŁ, ÔÇťVermittelnÔÇŁ oder ÔÇťBesetztÔÇŁ weiter nutzen k├Ânnen. Diese M├Âglichkeit ist nicht gegeben, wenn Sie Ihre veraltete ISDN-Telefonanlage via SIP TK-Anlagenanschluss weiter betreiben. Des Weiteren bietet Ihnen eine Cloud-Telefonanlage die M├Âglichkeit, alle Einstellungen wie beispielsweise das Hinzubuchen oder Abbestellen von Rufnummern oder das Anlegen von Mitarbeitern oder Warteschleifen ├╝ber ein Web-Portal vorzunehmen. So haben Sie alle Features und ├ťbersichten Ihrer Telefonanlage in einer zentralen Anwendung. Ein weiterer Vorteil der virtuellen Telefonanlage besteht darin, dass Sie ortsunabh├Ąngig sind und von jedem Endger├Ąt auf die Telefonanlage zugreifen k├Ânnen. So verpassen Sie mit Sicherheit keinen Anruf mehr. Au├čerdem k├Ânnen Sie mit Features wie Unfied Communications die Zusammenarbeit Ihres Teams verbessern. F├╝r eine ausf├╝hrliche Aufz├Ąhlung aller Vorteile, gehen Sie bitte zu Punkt 4.


8. FAQ

8. FAQ

1. Brauche ich f├╝r die Nutzung einer virtuellen Telefonanlage weiterhin einen Telefonanschluss?
Nein, denn Placetel stellt Ihnen einen vollwertigen Telefonanschluss sowie Ortsnetzrufnummern zur Verf├╝gung. Der ├╝bliche Telefonanschluss (z.B. von der Deutschen Telekom) ist also nicht l├Ąnger erforderlich. Lediglich eine ausreichende Breitband-Internetverbindung ist notwendig, um die Placetel-Telefonanlage uneingeschr├Ąnkt nutzen zu k├Ânnen.

2. Wann erfolgt die deutschlandweite Umstellung von ISDN auf All-IP?
Die All-IP Umstellung ist in vollem Gange. Das anf├Ąngliche Ziel der Telekom war es, bis Ende 2018 das gesamte Telefonnetz auf IP-Telefonie umzustellen. Sp├Ątestens im Jahre 2022 soll es dann gar kein ISDN mehr geben. Bis dahin sollen auch alle anderen Anbieter die Umstellung abgeschlossen haben.

3. Kann ich mein bisher verwendetes Telefon nach der All-IP Umstellung weiter nutzen?
Das h├Ąngt von der Art Ihres Telefons ab. Ip-f├Ąhige Telefone k├Ânnen Sie in jedem Fall auch nach der Umstellung weiter verwenden. Sind Ihre Telefone nicht IP-f├Ąhig, k├Ânnen Sie sie meist ├╝ber einen IP-Adapter weiter betreiben.

4. Mit welchen Telefonen kann ich eine virtuelle Telefonanlage nutzen?
Die Nutzung einer virtuellen Telefonanlage erfolgt ├╝ber VoIP-f├Ąhige Telefone. In unserem Endger├Ąte-Shop finden Sie geeignete IP-Telefone. Aber denken Sie daran: Diese Hardwareinvestition ist nicht zwingend erforderlich. Sie k├Ânnen die virtuelle Telefonanlage auch ├╝ber den PC mittels Softphone oder Headset oder ├╝ber Ihr Smartphone oder Tablet via App benutzen.

5. Wie funktioniert das Empfangen und Senden von Faxen ├╝ber eine virtuelle Telefonanlage?
Mit der Funktion Fax2Mail und Mail2Fax k├Ânnen Sie Faxe ganz einfach per E-Mail empfangen und versenden. Das empfangene Fax k├Ânnen Sie als PDF-Anhang in einer E-Mail ├Âffnen. ├ťber Ihr Placetel-Kundenkonto k├Ânnen Sie eine Datei ganz einfach hochladen und anschlie├čend als Fax versenden.

6. Kann ich meine bisherige Rufnummer behalten?
Ja. Ihre Rufnummer Ihres bisherigen Anbieters k├Ânnen Sie kostenlos zu Placetel portieren.

7. Wie funktioniert die Abrechnung f├╝r Flatrates?
Wenn Sie sich dazu entscheiden, eine Flatrate zu buchen, wird diese monatlich pro Rufnummer berechnet. Eine Flatrate kann immer nur f├╝r alle aktivierten Nebenstellen gebucht werden.

8. Wie sicher ist eine virtuelle Telefonanlage?
Die Sicherheit einer virtuellen Telefonanlage wird durch das Hosting in redundant ausgelegten Hochleistungs-Rechenzentren gew├Ąhrleistet. Virtuelle Telefonanlagen k├Ânnen mindestens genauso sicher wie herk├Âmmliche Telefonanlage eingestuft werden. So ist die Placetel-Telefonanlage an vier hochleistungsstarke Rechenzentren mit BSI-Zertifikat angebunden. Diese sch├╝tzen die Telefonanlage unter anderem vor Umwelteinfl├╝ssen und Zugriffen Dritter. Dieser Schutz ist bei herk├Âmmlichen Telefonanlagen, die im Unternehmen selbst stehen, beispielsweise oft nicht gegeben. Die redundante Auslegung der virtuellen Telefonanlage sorgt au├čerdem daf├╝r, dass Ihnen gr├Â├čtm├Âgliche Ausfallsicherheit und Verf├╝gbarkeit geboten wird. Sollte es in einem Rechenzentrum einmal zu einem Problem kommen, kann ein anderes Rechenzentrum seinen Dienst ganz einfach ├╝bernehmen, sodass die Telefonanlage funktionst├╝chtig bleibt.

9. Was ist DSL?
DSL (Digital Subscriber Line) ist ein Breitband-Internetanschluss, der aufgrund schnellerer ├ťbertragungsraten eine Verbesserung zu Modem- (max. 56 kbit/s) und ISDN-Verbindungen (128 kbit/s) darstellt. DSL ist ein Sammelbegriff f├╝r unterschiedliche ├ťbertragungsstandards, bei denen digitale Daten ├╝ber Kupferdrahtleitungen gesenden und empfangen werden. Diese Technologie erm├Âglicht theoretisch Daten├╝bertragungsraten bis 500 Mbit/s. Diese maximale ├ťbertragungsrate ist aber meist aufgrund von der Entfernung zur Vermittlungsstation oder dem Zustand der Leitung nicht erreichbar. Ein klassischer DSL-Anschluss erm├Âglicht f├╝r den Endkunden aktuell meist eine Daten├╝bertragungsrate von bis zu 16 MBit/s im Downstream.

10. Was ist ADSL?
ADSL steht f├╝r ÔÇťAsymmetric Digital Subscriber LineÔÇŁ und bezeichnet eine asymmetrische ├ťbertragungstechnik, die ├╝ber eine deutlich niedrigere Upload- als Download-Geschwindigkeit verf├╝gt. Das bedeutet, dass deutlich weniger Daten ins das Internet gesendet als empfangen werden k├Ânnen. Diese ├ťbertragungstechnik stellt zurzeit noch die Standardform des DSL-Anschlusses in Deutschland dar.

11. Was ist VDSL?
VDSL steht f├╝r ÔÇťVery High Data Rate Digital Subscriber LineÔÇŁ und ist eine Breitbandtechnologie, die Daten├╝bertragungsraten von bis zu 50 MBit/s im Downstream und 10 MBit/s im Upstream erm├Âglicht. Vectoring ist die Weiterentwicklung von VDSL und erh├Âht die Download-Geschwindigkeit auf 100 Mbit/s und die Upstream- Geschwindigkeit auf bis zu 40 Mbit/s.

12. Was ist SDSL?
Bei SDSL (ÔÇťSymmetrical Digital Subscriber LineÔÇŁ) haben Sie sowohl in Empfangs- als auch in Senderichtung gleich hohe Daten├╝bertragungsraten.

13. Wof├╝r steht SIP?
Die Abk├╝rzung SIP steht f├╝r Session Initiation Protocol. Es ist ein Internetprotokoll, das f├╝r den Auf- und Abbau einer Gespr├Ąchsverbindung zwischen zwei Teilnehmern sorgt.

14. Was bedeutet CTI?
CTI steht f├╝r Computer Telephony Integration. Anhand eines CTI Clients haben Sie die M├Âglichkeit Ihr Telefon ganz einfach vom PC aus zu bedienen. Die Anwendung erleichtert die Arbeit am Arbeitsplatz, denn Programme wie beispielsweise Outlook k├Ânnen w├Ąhrend des Telefonats einfach auf dem Bildschirm ge├Âffnet werden. Dadurch haben Sie jederzeit und ├╝berall einen ├ťberblick ├╝ber alle Kundeninformationen. Praktisch ist es auch, Kontakte aus Outlook direkt anzurufen und Telefonate am PC anzunehmen.