Die Fritzbox ist der wohl bekannteste Router in Deutschland. Neuere Modelle integrieren WLAN-Router, Telefonanlage und DECT-Basisstation in einem GerĂ€t. Überlegen Sie, sich ein neues Modell zu kaufen und möchten sichergehen, dass dieses IP-fĂ€hig ist? Oder haben Sie bereits eine Fritzbox und möchten diese auch nach der All-IP-Umstellung weiterverwenden? Wir stellen Ihnen die wichtigsten Modelle vor und erklĂ€ren Ihnen, worauf Sie beim Umstieg achten mĂŒssen.

1. All-IP-Umstieg mit FRITZ!Box

1. All-IP-Umstieg mit FRITZ!Box

Die Deutsche Telekom stellt zurzeit die bisherigen analogen- und ISDN-TelefonanschlĂŒsse auf die IP-Technologie um. Die Abschaffung der alten Telefontechnik dient dazu, Kosten zu sparen. Zudem ist sie erforderlich, um den Ausbau schnellerer VDSL-Vectoring-AnschlĂŒsse voranzutreiben.

Um weiter telefonieren und im Internet surfen zu können, wird nun ein IP-fÀhiger-Router benötigt. Hierbei handelt es sich um einen Router, der:

  1. Ohne Splitter betrieben werden kann: HierfĂŒr muss im Router ein DSL-Modem integriert sein.
  2. VoIP (Voice over IP) unterstĂŒtzt: Das wird von einer integrierten Telefonanlage im Router ĂŒbernommen.

Wenn Sie ĂŒber eine aktuelle FRITZ!Box verfĂŒgen, brauchen Sie sich um den Umstieg keinerlei Sorgen zu machen. Denn die neueren Modelle sind alle IP-fĂ€hige Router, die Sie nach der All-IP-Umstellung einfach weiterverwenden können. Laut des FRITZ!Box Herstellers AVM ist das sogar bereits seit 2004 der Fall:

Alle FRITZ!Box-Modelle unterstĂŒtzen seit 2004 Internet-Telefonie und eignen sich optimal fĂŒr die neuen AnschlĂŒsse der deutschen Telekom.”(AVM, Doris Haar Presseportal)

Nach der All-IP-Umstellung ist es nach wie vor möglich, Ihre ISDN-Telefonanlage und -Telefone am internen So-Bus der FRITZ!Box-Modelle mit integrierter TK-Anlage zu verwenden. Wie Sie Ihre FRITZ!Box an einem IP-basierten Anschluss einrichten können, zeigen wir Ihnen unter Punkt 4.

2. Fritzbox Modelle - IP-fÀhig

2. Fritzbox Modelle - IP-fÀhig

Um Ihnen einen noch besseren Überblick ĂŒber die einzelnen Fritzbox-Modelle zu geben, haben wir Ihnen in der folgenden Tabelle einmal aufgelistet, welche Fritzbox VoIP-fĂ€hig ist. Lediglich wenige FRITZ!Boxen sind nicht fĂŒr die IP-Telefonie geeignet. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf VollstĂ€ndigkeit.


Modell Telefonie Anschlussart (Vo)IP-fÀhig
FRITZ!Box 7590 DECT-Basis fĂŒr 6 Schnurlostelefone
2x Anschluss fĂŒr analoge Telefone
1x ISDN-Buchse
Anmeldung von IP-Telefonen (LAN/WLAN)
Alle DSL-AnschlĂŒsse mit bis zu 300 MBit/s
FRITZ!Box 7580 DECT-Basis fĂŒr 6 Schnurlostelefone
2x Anschluss fĂŒr analoge Telefone
1x ISDN-Buchse
Anmeldung von IP-Telefonen (LAN/WLAN)
VDSL oder ADSL
FRITZ!Box 7560 DECT-Basis fĂŒr 6 Schnurlostelefone
1x Anschluss fĂŒr analoges Telefon
Anmeldung von IP-Telefonen (LAN/WLAN)
VDSL oder ADSL
FRITZ!Box 7530 DECT-Basis fĂŒr 6 Schnurlostelefone
1x Anschluss fĂŒr analoges Telefon
Anmeldung von IP-Telefonen (LAN/WLAN)
VDSL oder ADSL
FRITZ!Box 7490 DECT-Basis fĂŒr 6 Schnurlostelefone
2x Anschluss fĂŒr analoge Telefone
1x ISDN-Buchse
Anmeldung von IP-Telefonen (LAN/WLAN)
VDSL oder ADSL
FRITZ!Box 7430 DECT-Basis fĂŒr 6 Schnurlostelefone
1x Anschluss fĂŒr analoges Telefon
Anmeldung von IP-Telefonen (LAN/WLAN)
VDSL oder ADSL
FRITZ!Box 7272 DECT-Basis fĂŒr 6 Schnurlostelefone
2x Anschluss fĂŒr analoge Telefone
1x ISDN-Buchse
IP-Telefone können via Netzwerkkabel oder via WLAN angeschlossen werden
ADSL-/ADSL2+
FRITZ!Box 7170 3x Anschluss fĂŒr analoge Telefone
1x ISDN-Buchse fĂŒr bis zu 8 ISDN-EndgerĂ€te
ADSL2+, Annex B
FRITZ!Box 6890 LTE DECT-Basis fĂŒr 6 Schnurlostelefone
2x Anschluss fĂŒr analoge Telefone
1x ISDN-Buchse
Anmeldung von IP-Telefonen (LAN/WLAN)
LTE, UMTS/HSPA+
FRITZ!Box 6820 LTE 0x DECT
0x analog
0x ISDN
LTE, UMTS/HSPA+, GSM/EDGE
FRITZ!Box 6590 Cable DECT-Basis fĂŒr 6 Schnurlostelefone
2x Anschluss fĂŒr analoge Telefone
1x ISDN-Buchse
Anmeldung von IP-Telefonen (LAN/WLAN)
Kabel, EuroDOCSIS
FRITZ!Box 6490 Cable DECT-Basis fĂŒr 6 Schnurlostelefone
2x Anschluss fĂŒr analoge Telefone
1x ISDN-Buchse
Anmeldung von IP-Telefonen (LAN/WLAN)
Kabel, EuroDOCSIS
FRITZ!Box 6430 Cable DECT-Basis fĂŒr 6 Schnurlostelefone
2x Anschluss fĂŒr analoge Telefone
Anmeldung von IP-Telefonen (LAN/WLAN)
Kabel, EuroDOCSIS
FRITZ!Box 5491 DECT-Basis fĂŒr 6 Schnurlostelefone
2x Anschluss fĂŒr analoge Telefone
1x ISDN-Buchse
Anmeldung von IP-Telefonen (LAN/WLAN)
Glasfaser-Anschluss (GPON)
FRITZ!Box 5490 DECT-Basis fĂŒr 6 Schnurlostelefone
2x Anschluss fĂŒr analoge Telefone
1x ISDN-Buchse
Anmeldung von IP-Telefonen (LAN/WLAN)
Glasfaser (AON)
FRITZ!Box 4040 0x DECT
0x analog
0x ISDN
WAN zur Verbindung mit Kabel-/DSL-/Glasfasermodem oder bestehendem Netzwerk
FRITZ!Box 4020 0x DECT
0x analog
0x ISDN
WAN zur Verbindung mit Kabel-/DSL-/Glasfasermodem oder bestehendem Netzwerk
FRITZ!Box 3490 0x DECT
0x analog
0x ISDN
VDSL oder ADSL LĂ€sst sich mit der FRITZ! App Fon ĂŒber Smartphones oder Tablets realisieren
FRITZ!Box 3390 0x DECT
0x analog
0x ISDN
ADSL, ADSL2+ und VDSL LĂ€sst sich mit der FRITZ! App Fon ĂŒber Smartphones oder Tablets realisieren
3. HĂ€ufige Fragen rund um die FRITZ!Box und IP-Telefonie

3. HĂ€ufige Fragen rund um die FRITZ!Box und IP-Telefonie

1. Was versteht man unter dem “neuen Anschluss” der Telekommunikationsanbieter ?
Der neue Anschluss ermöglicht es kĂŒnftig ĂŒber das Internet Protokoll (IP) zu telefonieren. Deshalb ist auch hĂ€ufig vom IP-basierten Anschluss oder vom All-IP-Anschluss die Rede. Weitere Bezeichnungen sind Internettelefonie oder Voice over IP (VoIP). Über den neuen Anschluss können sĂ€mtliche Dienste wie die Telefonie, Fernsehen und das Internet zur VerfĂŒgung gestellt werden.

Darstellung des All-IP-Netzes mit Internet, Telefonie, TV und Mobilfunk.

2. Wie ist die SprachqualitÀt mit einem IP-basierten Anschluss?
Die SprachqualitĂ€t eines IP-basierten Anschlusses steht der eines ISDN-Festnetzanschlusses in nichts nach. Ganz im Gegenteil: Wenn beide GesprĂ€chspartner ĂŒber einen neuen All-IP-Anschluss telefonieren und ggf. ĂŒber ein neues hochwertiges IP-Telefon verfĂŒgen, so ist die SprachqualitĂ€t definitiv besser als ĂŒber das herkömmliche Festnetz. Eine entscheidende Rolle spielt hierbei jedoch auch die Internetverbindung. Ist diese gestört oder ist keine ausreichende Bandbreite verfĂŒgbar, so kann das die SprachqualitĂ€t massiv beeintrĂ€chtigen.

3. Was Ă€ndert sich fĂŒr mich nach der All-IP Umstellung?
Frequenzbereiche, die zuvor fĂŒr die Festnetztechnologie genutzt wurden, werden nach dem Umstieg nun fĂŒr die Internetverbindung frei, wodurch höhere Datenraten bei der Internetverbindung möglich sind. Falls Sie Ihre Telefone bereits ĂŒber die FRITZ!Box betrieben haben, so Ă€ndert sich in Bezug auf die Verkabelung nach der Umstellung nichts. Jedoch profitieren Sie von einer besseren GesprĂ€chsqualitĂ€t. Um in HD-QualitĂ€t zu telefonieren ist es jedoch notwendig, dass auch Ihr Telefoniepartner ĂŒber einen IP-basierten Anschluss verfĂŒgt und dass Sie beide ein modernes IP-Telefon wie z.B. das FRITZ!Fon besitzen. Sollten Sie Ihre Telefone bis zum Tag der Umstellung an Ihrem alten ISDN-Anschluss betrieben haben, so wird ab nun das Telefon nicht mehr an Ihre alte Telefondose (TAE) angeschlossen. Lediglich die FRITZ!Box wird mit der Telefondose bzw. mit dem Splitter verbunden.

4. Ist es möglich meine alten Telefone weiter zu verwenden?
GrundsĂ€tzlich ist es möglich, alte Telefone an der FRITZ!Box weiterzuverwenden, vorausgesetzt dass es sich nicht um ein uraltes Telefon mit WĂ€hlscheibe handelt. HierfĂŒr ist es auch nicht notwendig, dass diese die IP-Technik unterstĂŒtzen. Analoge Telefone können Sie ganz einfach am analogen Fon-Anschluss einstecken. DECT-Telefone lassen sich ĂŒber den DECT-Anschluss anbinden und auch ISDN-Buchsen fĂŒr den Anschluss von ISDN-GerĂ€ten sind bei den aktuellen FritzBox-Modellen verfĂŒgbar.

5. Wann will die Telekom die All-IP Umstellung abgeschlossen haben?
SĂ€mtliche ISDN-AnschlĂŒsse sollen in KĂŒrze auf All-IP umgestellt werden. Das anfĂ€ngliche Ziel der Telekom war es, die komplette Umstellung bis Ende 2018 abgeschlossen zu haben.

6. Was ist, wenn ich nicht auf All-IP umsteigen möchte. Ist ein Anbieterwechsel keine Lösung?
Es gibt zwar einige Anbieter wie z.B. Vodafone, die eine VerlĂ€ngerung von ISDN angekĂŒndigt haben. Jedoch handelt es sich hierbei lediglich um eine geringe Verzögerung. SpĂ€testens 2022 soll es kein ISDN mehr geben. Ein Anbieterwechsel ist demnach nur eine kurzfristige Lösung.

7. Welche Router eignen sich fĂŒr den IP-basierten Anschluss?
Alle aktuellen FRITZ!Box-Modelle sind mit dem IP-basierten Anschluss kompatibel. Als Voraussetzung gilt jedoch, dass die FRITZ!Box ĂŒber eine integrierte Telefonanlage verfĂŒgt. Als Beispiele können hier die FRITZ!Box 7590, 7490, 7390 oder 7272 genannt werden. Zudem eignen sich viele Router der Speedport-Serie wie z.B. der Speedport W 921V oder Speedport W 922V.

8. Ist bei den aktuellen Fritz!Boxen möglich ISDN-GerĂ€te anzuschließen?
Ja, das Anschließen von ISDN-Telefonen oder ISDN-Telefonanlagen ist möglich.

9. Kann die Fritzbox als Telefonanlage genutzt werden?
Ja, das ist möglich. Die Einstellung der Telefone und Rufnummern wird dann ĂŒber die FRITZ!Box selbst vorgenommen.

10. Kann ich Telekom Entertain und WLAN To Go mit meiner FRITZ!Box verwenden?
FĂŒr die Nutzung von Telekom Entertain mit der FRITZ!box ist lediglich der erforderliche T-Home Receiver von Nöten. WLAN TO Go wird hingegen von der Fritz!Box laut Angaben der Telekom bislang nicht unterstĂŒtzt.

11. Werden die Annex-J-AnschlĂŒsse der Telekom von meiner FRITZ!Box unterstĂŒtzt?
Generell unterstĂŒtzen alle aktuellen FRITZ!Box-Modelle die Annex-J-AnschlĂŒsse. Ältere GerĂ€te wie die FRITZ!Box 7170 unterstĂŒtzen diese Möglichkeit jedoch nicht und der Splitter ist somit weiterhin notwendig.

12. Kann ich mein analoges FaxgerÀt weiterhin nutzen?
Über den Fon-Anschluss Ihrer FRITZ!Box ist es möglich Ihr analoges FaxgerĂ€t weiter zu betreiben. Davon abgesehen können Sie jedoch auch die Fax-Funktion der FRITZ!Box nutzen. Über diese Funktion verfĂŒgen alle aktuellen FRITZ!Boxen mit integrierter Telefonanlage. Alternativ kann z.B. auf eine Fax2Mail bzw. Mail2Fax-Funktion zurĂŒckgegriffen werden, sodass gar kein EndgerĂ€t fĂŒr das Versenden und Empfangen von Faxen mehr notwendig ist.

13. Wie sieht es mit meiner TĂŒrsprechanlage, Alarmanlage und Kassenterminals aus? Kann ich diese weiter betreiben?
Im Allgemeinen ist es möglich TĂŒrsprechanlagen an der FRITZ!Box zu betreiben. HierfĂŒr ist jedoch eine universelle Zweidraht -a/b Schnittstelle notwendig. Da manche der erwĂ€hnten GerĂ€te jedoch zum Teil auf spezielle ISDN-Funktionen angewiesen sind oder sie einer Störsicherheit und bitgenauen Übertragung bedĂŒrfen, sollten Sie sich vor der All-IP-Umstellung an den jeweiligen Hersteller wenden, um hier Probleme vorzubeugen.

4. Einrichtung der Fritzbox fĂŒr den All-IP-Anschluss der Telekom

4. Einrichtung der Fritzbox fĂŒr den All-IP-Anschluss der Telekom

Im Folgenden wollen wir Ihnen kurz erlĂ€utern, welche Einstellungen in der FRITZ!Box nötig sind, um alle angeschlossenen TelefoniegerĂ€te auch nach der All-IP-Umstellung weiterhin problemlos verwenden zu können. Die folgende Anleitung fasst lediglich die wichtigsten Punkte zusammen und soll Ihnen lediglich einen ersten Überblick vermitteln, was getan werden muss. Die untenstehenden Punkte sind fĂŒr Sie relevant, wenn Sie Ihre FRITZ!Box bereits an einem Telekom-Anschluss einsetzen. Eine ausfĂŒhrliche Anleitung mit den einzelnen Schritten finden Sie hier. Sollten Sie Ihre FRITZ!Box neu gekauft haben und zum ersten Mal einrichten, so eignet sich die offizielle AVM-Fritzbox-Anleitung. Falls Sie lieber eine visuelle Anleitung wĂŒnschen, so ist das folgende Video interessant fĂŒr Sie:

Die wichtigsten Schritte fĂŒr die Einrichtung: Ein Überblick

1. Internetrufnummern einrichten

In der BenutzeroberflĂ€che der FRITZ!Box können Sie die Option “Wechsel von Festnetzanschluss auf IP-basierten Anschluss” aktivieren. Die Festnetzrufnummern werden automatisch in Internetrufnummern umgewandelt.

2. Deaktivierung des herkömmlichen Festnetzes

Im Allgemeinen wird die FestnetzunterstĂŒtzung automatisch vom Rufnummernassistenten deaktiviert, sobald die PrĂŒfung der Internettelefonie erfolgreich ist. Falls die PrĂŒfung gescheitert ist, mĂŒssen Sie die Einstellung “Festnetz aktiv” in der BenutzeroberflĂ€che der FRITZ!Box selbst vornehmen.

3. Neue vereinfachte Verkabelung

Im Gegensatz zu analoger- und ISDN-Festnetztelefonie mĂŒssen bei der IP-Telefonie Telefon- und DSL-Signal nicht mehr voneinander getrennt werden. Dadurch fĂ€llt sowohl der Splitter als auch der ISDN-NTBA weg. Aufgrund der verschiedenen Produktmodelle unterscheiden sich jedoch die mitgelieferten Kabel und Adapter. So wird die FRITZ!Box in der 1. Variante per DSL-Kabel (TAE/RJ45) am DSL angeschlossen. In einer 2. Variante wird die FRITZ!Box per DSL-Adapter am DSL angeschlossen.

4. Anschluss von ISDN-GerÀten

ISDN-GerĂ€te wie Telefone oder eine Telefonanlage können am Anschluss FON S0 weiter an der FRITZ!Box betrieben werden. Insgesamt lassen sich so maximal 8 ISDN-GerĂ€te anschließen.

5. Rufnummernzuweisung kontrollieren

Gehen Sie wieder in die BenutzeroberflĂ€che Ihrer FRITZ!Box auf “Telefonie”-> “TelefoniegerĂ€te”. Bei “Rufnummer ausgehend” bzw. “ankommend” mĂŒssen Sie ĂŒberprĂŒfen, ob bei den TelefoniegerĂ€ten jeweils die richtigen Rufnummern angezeigt werden. Sollte das nicht der Fall sein, können Sie die Rufnummer an dieser Stelle bearbeiten.

6. Anbietervorwahlen auswÀhlen

In Ihrer FRITZ!Box-BenutzeroberflĂ€che können Sie unter dem MenĂŒpunkt “Telefonie-> Rufbehandlung” angeben, ob alle GesprĂ€che oder nur einzelne GesprĂ€che einer bestimmten Anbietervorwahl zugeordnet werden sollen. FĂŒr Ersteres können SIe die gewĂŒnschte Vorwahl unter “Globale Anbietervorwahl” eintragen. FĂŒr Letzteres tragen Sie die gewĂŒnschten Vorwahlen bei “weitere Anbietervorwahlen” ein.

5. Fritzbox und Placetel

5. Fritzbox und Placetel

Die FRITZ!Box kann mehrere FunktionalitĂ€ten ĂŒbernehmen. So kann sie als bloßer Router, als ATA (analoger Telefonadapter) oder als Telefonanlage fungieren.

Der Einsatz der FRITZ!Box als bloßer Router fĂŒr die Placetel Telefonanlage funktioniert einwandfrei. In der Funktion als ATA können analoge EndgerĂ€te wie Telefone oder FaxgerĂ€te an die FRITZ!Box angeschlossen werden. Hier empfiehlt es sich jedoch auf einen professionellen ATA wie z.B. von Cisco zurĂŒckzugreifen, da die FRITZ!Box T.38 nicht komplett abbilden kann.

FĂŒr den Privathaushalt kann die FRITZ!Box ohne weiteres auch als Telefonielösung eingesetzt werden. Im GeschĂ€ftsbereich, vor allem fĂŒr mittlere und große Unternehmen ist es jedoch ratsam die FRITZ!Box lediglich als Router zu verwenden und fĂŒr die Telefonie auf eine professionellere Lösung mit IP-Telefon z.B. von Cisco, Yealink oder snom zu setzen. Der Vorteil liegt hier in besseren Erweiterungsmöglichkeiten und einem grĂ¶ĂŸeren Funktionsumfang. Eine Anleitung wie Sie die FRITZ!Box zum Telefonieren verwenden können, erhalten Sie hier.