E-Collaboration

Digitale Zusammenarbeit leicht gemacht

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Frau am PC

Eine gute Vernetzung spielt in der heutigen Zeit eine immer gr├Â├čere Rolle. Egal ob Sch├╝ler oder Studenten, die an einem gemeinsamen Projekt arbeiten oder Unternehmen, deren Belegschaft an mehreren Standorten verteilt ist: Sie alle wollen effizient zusammenarbeiten und haben daf├╝r vermehrt E-Collaboration Tools im Einsatz. Was E-Collaboration ist, welche Vorteile sie bietet und wie die Einf├╝hrung gelingt, erfahren Sie in diesem Artikel.

1. E-Collaboration Definition: Was ist E-Collaboration?

1. Was ist E-Collaboration?

E-Collaboration steht f├╝r ÔÇťelektronische ZusammenarbeitÔÇŁ und meint die orts- und zeitunabh├Ąngige Kollaboration von Teams und Gruppen mittels webbasierter Tools. ├ťber die Jahre haben sich verschiedene E-Collaboration Tools f├╝r die echtzeitbasierte Zusammenarbeit herausgebildet:

  • E-Collaboration der ersten Stunde
    Zu den ersten E-Collaboration Tools z├Ąhlen vor allem die E-Mail, das Telefon und der Kalender.

  • E-Collaboration der zweiten Stunde
    Mit der fortschreitenden Digitalisierung entstanden weitere, vielf├Ąltigere M├Âglichkeiten der virtuellen Zusammenarbeit. Zur E-Collaboration Software der zweiten Generation geh├Âren insbesondere Anwendungen wie das Instant Messaging, Projektmanagement-Tools, Cloud-Speicher (Dokumentenablage) oder Videokonferenzen mit Features wie Screen-Sharing oder Whiteboarding.

  • E-Collaboration der dritten Stunde
    Die letzte Stufe wurde vor allem durch die Entstehung von Social Software beeinflusst. E-Collaboration Beispiele f├╝r diese Kategorie sind vor allem soziale Netzwerke, Blogs und Wikis.

2. Was sind die Vorteile von E-Collaboration und wo findet sie Anwendung?

2. Vorteile & Anwendung von E-Collaboration

Die Anwendungsbereiche von E-Collaboration sind sehr vielseitig. Webbasierte Zusammenarbeit kommt im Prinzip ├╝berall da zum Einsatz, wo Raum und Zeit ├╝berbr├╝ckt werden m├╝ssen und zusammen an Aufgaben oder Projekten gearbeitet wird. Das kann sowohl im privaten Bereich (z.B. f├╝r Schule oder Studium) als auch im beruflichen Umfeld sein.

Nutzer profitieren unter anderem von folgenden Vorteilen:

  • Ortsunabh├Ąngige und effizientere Zusammenarbeit
  • Echtzeitzugriff auf Daten und Informationen von ├╝berall
  • Nachhaltiges Wissensmanagement & besserer Informationsaustausch
  • Steigerung des Wir-Gef├╝hls bei virtuellen Teams
  • Vereinfachte Zusammenarbeit mit Externen ├╝ber Gastzug├Ąnge
  • Kosteneinsparung durch Wegfall der Reisekosten und durch Optimierung der Kommunikationsprozesse
3. Einstieg in E-Collaboration: Das gibt es f├╝r Unternehmen zu beachten

3. Einstieg in E-Collaboration - Das gibt es f├╝r Unternehmen zu beachten:

E-Collaboration verspricht richtig eingesetzt viele Benefits. Damit Sie davon auch profitieren k├Ânnen, haben wir ein paar Voraussetzungen und Tipps f├╝r Sie zusammengestellt:

3.1 Voraussetzungen

Da die meisten Collaboration-Tools webbasiert sind, ist die wichtigste Voraussetzung f├╝r deren Nutzung eine stabile Internetverbindung. Die erforderliche Bandbreite variiert dabei je nach eingesetztem Tool. W├Ąhrend f├╝r die VoIP-Telefonie z.B. ein Richtwert von 100 kbit/s pro Sprachkanal im Up- und Download gilt, f├Ąllt bei Videokonferenzen eine sehr viel h├Âhere Bandbreite an, da hier mehr Daten gleichzeitig transportiert werden m├╝ssen. F├╝r ein ausgezeichnetes Videoerlebnis empfiehlt Cisco f├╝r seine Webex-Plattform eine Bandbreite von mindestens 2 Mbit/s in Sende- und Empfangsrichtung. Computer Weekly hat einmal aufgef├╝hrt, wie die anfallende Bandbreite bei Videokonferenzen berechnet werden kann. Generell sollten an jedem Firmenstandort f├╝r den Einsatz von Collaboration-L├Âsungen m├Âglichst homogene IT-Voraussetzungen geschaffen werden, um Konflikte zu vermeiden.

3.2 Anleitung

  1. W├Ąhlen Sie geeignete E-Collaboration Tools aus
    Die Vielzahl verschiedener E-Collaboration Software macht die Auswahl h├Ąufig schwierig. Bevor Sie sich f├╝r ein Tool entscheiden, sollten Sie deshalb Ihre Anforderungen einmal genau definieren. Achten Sie bei Ihrer Auswahl darauf, dass die entsprechenden Tools auf die Bed├╝rfnisse Ihrer Mitarbeiter zugeschnitten sind und sich leicht in Ihre bestehenden IT-Infrastrukturen integrieren lassen. Empfehlenswert ist es zudem die Mitarbeiter in die Auswahl und Entscheidung einzubinden.

  2. F├╝hren Sie Ihre Mitarbeiter an E-Collaboration heran
    Manch ein Mitarbeiter wird sich mit Sicherheit schwer damit tun, die traditionelle Kommunikation von Angesicht zu Angesicht durch die virtuelle Kommunikation zu ersetzen. Mitarbeiter brauchen Zeit, um sich an die neuen Tools zu gew├Âhnen, denn der Umstieg kann eine radikale und einschneidende Ver├Ąnderung f├╝r sie bedeuten. Bieten Sie verschiedene Schulungen und Trainings an, um eine schnellere Einarbeitung in die verschiedenen Systeme zu erm├Âglichen und um Mitarbeiter, die bislang wenig oder kaum mit webbasierten Tools gearbeitet haben, bestm├Âglich zu unterst├╝tzen.

  3. Gehen Sie mit positivem Beispiel voran
    Leben Sie die aktive Nutzung von E-Collaboration vor und gehen Sie so mit positivem Beispiel voran. Wenn Sie als F├╝hrungskraft die neuen Tools regelm├Ą├čig im Einsatz haben, werden Sie mit Sicherheit auch Ihre Mitarbeiter begeistern k├Ânnen. Wichtig ist nur, dass Sie genau definieren, welches Tool f├╝r welchen Anwendungsfall genutzt werden soll, damit keine Informationen verloren gehen.

4 Fazit und Ausblick auf die Entwicklung von E-Collaboration

4 Fazit und Ausblick zur E-Collaboration

E-Collaboration erm├Âglicht es, Raum und Zeit zu ├╝berwinden und die Zusammenarbeit so selbst ├╝ber verschiedene Standorte hinweg zu vereinfachen. Ein Punkt, der vor allem im Unternehmensumfeld in der heutigen, schnelllebigen Zeit immer wichtiger wird. Vor allem die Corona-Krise hat gezeigt, dass an E-Collaboration kein Weg mehr vorbeif├╝hrt und dass virtuelle Zusammenarbeit mit geeigneten Tools sehr gut funktioniert. Es spielt eben keine Rolle mehr, wo wir arbeiten, sondern vielmehr, welche Leistung wir erbringen. Das hybride Arbeitsumfeld wird damit in Zukunft zum New Normal.

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