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Wie Krone GT mit KI seine Telefonzentrale neu aufstellt

Gesagt. Getan. Automatisiert.

Von Franziska Huschka-Müller

„Handwerkerehre im Herzen“ – was auf der Website von Krone GT steht, ist kein leeres Versprechen. Ob Sanitär, Heizung, Klima, Elektro oder Fliese: Hier zählt Verlässlichkeit. Doch genau diese Verlässlichkeit wird zur Herausforderung, wenn täglich hunderte Anrufe eingehen.

Krone GT hat darauf eine klare Antwort gefunden: KI dort einsetzen, wo sie entlastet – und den Menschen dort stärken, wo er den Unterschied macht.

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Wenn Masse zum Problem wird

Das Geschäft von Krone GT ist breit aufgestellt – von kleinen Reparaturen bis hin zu komplexen Großprojekten. Entsprechend hoch ist das Kommunikationsaufkommen.

Rund 350 Anrufe täglich, davon etwa 95 % von Mietern, die konkrete Probleme melden.

Schnell wurde klar: Das ist kein Skalierungsproblem für Menschen allein.

KI ist für uns kein Wundermittel – sondern erstmal ein Werkzeug, um die Masse zu bewältigen. Und dann können wir anfangen zu optimieren.
Axel Hennig
Krone GT

Die Lösung: KI als strukturierende erste Instanz 

Gemeinsam mit Placetel und dem IT-Partner Salesmanufaktur aus Hamburg hat Krone GT seine Telefonzentrale neu aufgesetzt.

Die KI übernimmt heute:

  • die erste Anrufannahme  
  • die strukturierte Abfrage von Anliegen  
  • die Weiterleitung an die richtigen Teams  
  • sowie die Beantwortung wiederkehrender Fragen  

Wichtig dabei: Die KI ersetzt keine Menschen – sie schafft Raum für die richtigen Aufgaben. Dabei war die Einführung der KI kostenneutral – bei gleichzeitig höherer Effizienz. Bestehende Ressourcen werden besser genutzt, ohne zusätzliche Belastung.

Technologie trifft Realität

In der Praxis zeigt sich schnell: Die größte Herausforderung liegt nicht in der Technik.

Die größte Herausforderung ist nicht die Technik – sondern dass Menschen überhaupt mit der KI sprechen.
Axel Hennig
Krone GT

Gerade im Handwerk erwarten viele Anrufer direkten Kontakt. Die Hemmschwelle gegenüber KI ist real – und oft höher als gedacht. Krone GT begegnet dem bewusst mit: klarer, einfacher Gesprächsführung, kurzen Einstiegen am Telefon, schneller Weiterleitung zum Menschen. Denn Vertrauen entsteht nicht durch Technologie – sondern durch Kommunikation.

KI ist kein Selbstläufer

Ein zentraler Erfolgsfaktor liegt in der kontinuierlichen Anpassung. Die KI wird nicht einfach „eingeschaltet“ – sie wird aktiv entwickelt:

Skripte werden laufend optimiert, Formulierungen angepasst, reale Gesprächsverläufe ausgewertet.

Letztendlich ist KI ein etwas besseres Statistik-Tool – und das muss man kontinuierlich feinjustieren.
Axel Hennig
Krone GT

Diese Haltung macht den Unterschied:

Nicht Perfektion von Anfang an – sondern kontinuierliche Verbesserung. Spürbare Entlastung im Alltag. Trotz aller Herausforderungen zeigt sich der Effekt deutlich:

  • Mitarbeitende werden von Routineanrufen entlastet
  • Erreichbarkeit ist durchgehend gegeben
  • Prozesse laufen strukturierter

Die KI fungiert als Filter und Verteiler, nicht als Ersatz für Service.

Blick nach vorn: Integration statt Insellösung

Für Krone GT ist die Telefon-KI nur der Anfang. Geplant sind unter anderem:

  • ein interner KI-Assistent für Mitarbeitende
  • API-Anbindungen an Backend-Systeme
  • Echtzeit-Statusabfragen für Serviceaufträge
  • automatisierte Wartungsdokumentation

💡Ziel ist eine durchgängige Informationskette – von der Anfrage bis zur Ausführung.

Fazit: Fortschritt mit Haltung

Krone GT zeigt, wie Digitalisierung im Handwerk funktionieren kann:

Nicht als Trend.
Nicht als Ersatz für Menschen.
Sondern als pragmatische Lösung für echte Herausforderungen.

Oder in ihren eigenen Worten: Gesagt. Getan. Hand drauf.

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