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Wie die Generation Z tickt

und so den digitalen Arbeitsplatz verändert

Von Sandra Plett  | 

Die Generation Z ist die Generation, die zwischen 1995 und den frühen 2000ern geboren wurde und denen die Millennials vorausgehen. Sie befinden sich gerade entweder noch in der schulischen bzw. akademischen Ausbildung oder sind bereits auf der Suche nach einem Job. Da viele von ihnen in jedem Fall bald in die Berufstätigkeit eintreten, ist es für Führungskräfte besonders wichtig die Eigenschaften dieser Generation zu kennen, denn sie unterscheiden sich deutlich von den Millennials.


Eigenschaften der Generation Z

1. Sie sind eher individualistisch als kollaborativ.
In einem vor Kurzem erschienenen Podcast der Wharton School der Universität von Pennsylvania wird berichtet, dass Millennials zwar teamorientiert sind, dass die Generation Z aber sehr viel skeptischer gegenüber Teamwork ist, weil sie nicht glaubt, dass immer alle davon profitieren. Aus diesem Grund neigen sie im Geschäftsleben eher dazu, individualistisch zu sein.

2. Sie verfügen über unternehmerisches Denken.
Infolgedessen sind die meisten der Generation Z sehr auf die Karriere fokussiert. Viele von ihnen wollen ihr eigenes Unternehmen gründen. Außerdem absolvieren die Jugendlichen dieser Generation sehr viel früher ein Praktikum als ihre Vorgänger.

3. Sie sehen einen Hochschulabschluss nicht als Notwendigkeit an.
Anders als bei uns, ist ein Studium in Amerika eigentlich immer mit hohen Kosten verbunden. Der Generation Z ist bewusst, dass die Millennials aufgrund der Studiengebühren zum Teil hoch verschuldet sind. Aus diesem Grund überlegen sie sich Alternativen, wie sie ein vierjähriges Studium umgehen können. 75% von ihnen glauben, dass es auch ohne den Besuch an einer Hochschule möglich ist, Erfolg zu haben. Viele glauben, dass die Generation Z eher direkt ins Berufsleben einsteigen wird und über ein Fernstudium den gewünschten Hochschulabschluss erreichen wird.

4. Sie sind Digital Natives
Eine der Eigenschaften, die Millennials oft zugesprochen wird, ist dass sie Digital Natives sind. Jedoch könnte ein Millennial auch 1990 geboren worden sein und 1998 zum ersten Mal einen Computer genutzt haben, sodass er in den ersten Schuljahren vielleicht noch ganz ohne Computer auskommen musste. Aus diesem Grund kann erst bei der Generation Z von wirklichen Digital Natives gesprochen werden. Online-Shopping und Online-Zeitungen sind für sie eine Selbstverständlichkeit und traditionelle Tageszeitungen werden von der Generation Z kaum noch gelesen. Der Nachteil davon ist jedoch, dass 40% von ihnen glauben, süchtig nach digitalen Medien zu sein, denn sie sind damit groß geworden und können sich eine Welt ohne Internet nicht mehr vorstellen.

5. Sie denken global
Aufgrund der Globalisierung wächst die Welt immer mehr zusammen. Dadurch fühlt sich Generation Z heute auch eher ihrer Peer Group verbunden. Die Nationalität spielt dabei keine so große Rolle mehr. Weltweit würden 60% aller Erwachsenen der Aussage zustimmen, dass “Kinder mehr Gemeinsamkeiten mit anderen Kindern aus anderen Ländern gemeinsam haben als mit Erwachsenen ihres eigenen Landes.”

Generation Z ist bereits in der Berufswelt angekommen oder wird es in einigen Jahren sein. Berücksichtigen Sie die vorgestellten Eigenschaften der neuen Generation, um sich bestmöglich auf sie einzustellen.

Dieser Artikel ist zuerst auf dem Blog „Work It“ von unseren Kollegen bei BroadSoft erschienen.