Cloud-Telefonanlagen stellen eine zukunftssichere und vorteilhafte Alternative zu klassischen Telefonanlagen dar. Unternehmen, die sich f√ľr eine Telefonanlage aus der Cloud entscheiden, k√∂nnen von zahlreichen Vorteile wie z.B. der maximalen Flexibilit√§t und Ortsunabh√§ngigkeit profitieren. Wie Cloud-Telefonanlagen funktionieren, welche Vorteile sie bieten, wie Sie den richtigen Cloud-TK Anbieter finden und welche M√∂glichkeiten Sie im Zuge des Umstiegs auf die IP-Telefonie haben, erfahren Sie in diesem Ratgeber.


1. Was ist eine Cloud-Telefonanlage?

1. Was ist eine Cloud-Telefonanlage?

Bei einer Cloud-Telefonanlage handelt es sich um eine softwarebasierte Telefonie-L√∂sung, bei der dem Nutzer alle Funktionen einer herk√∂mmlichen TK-Anlage aus dem Rechenzentrum eines Cloud-TK-Anbieters √ľber das Internet via VoIP (Voice over IP) zur Verf√ľgung gestellt werden. Das bedeutet, dass in den Gesch√§ftsr√§umen keine physische TK-Anlage mehr steht, sondern dass alle Funktionalit√§ten der physischen TK-Anlage aus dem Internet als Software as a Service (SaaS) bezogen werden.

In der Mitte ist die Cloud und drum herum sind verschiedene Endgeräte wie ein Tablet, ein Laptop, ein IP-Telefon und ein Smartphone zu sehen.

Eine Cloud-Telefonanlage können Sie mit den unterschiedlichsten Endgeräten wie Smartphone, Laptop, IP-Telefon oder Tablet nutzen.

Bei cloudbasierten- Telefonanlagen, auch IP Centrex oder Hosted PBX (Private Branch Exchange) genannt, werden also weder Hardware, noch analoge Telefonleitungen oder ISDN oder PMX-Anlagenanschl√ľsse ben√∂tigt. Lediglich ein leistungsstarker Internetanschluss am Unternehmensstandort ist f√ľr die Nutzung erforderlich, um eine gute Sprach- und Verbindungsqualit√§t zu gew√§hrleisten. Bei ausreichender Bandbreite kann der Nutzer eine hervorragende Sprachqualit√§t erwarten, die mit ISDN zu vergleichen ist.

Der Nutzer kann selbst entscheiden, ob er weiterhin √ľber ein station√§res (IP-f√§higes) Telefon oder √ľber ein Softphone kommunizieren m√∂chte. Das Softphone wird auf dem PC, dem Laptop oder einem mobilen Endger√§t wie beispielsweise einem Smartphone installiert.

Die Verantwortung f√ľr den Betrieb, die Wartung und anfallende Updates liegt beim Provider. Alle Einstellungen der virtuellen Telefonanlage wie beispielsweise das Hinzuf√ľgen von Nebenstellen, das Einrichten von Weiterleitungen oder das Hochladen von Wartemusik k√∂nnen in einer Web-Anwendung vorgenommen werden. Das Dashboard erm√∂glicht Ihnen au√üerdem einen √úberblick √ľber alle angenommenen oder verpassten Anrufe.

W√§hrend die All-IP Umstellung der Telekom auf Hochtouren l√§uft, suchen immer mehr Unternehmen nach einer geeigneten Alternative zu analogen- oder ISDN-Telefonanlagen. Cloud-TK-Anlagen eignen sich grunds√§tzlich f√ľr alle Unternehmen, die von der maximalen Flexibilit√§t und Ortsunabh√§ngigkeit profitieren und f√ľr das Internet-Zeitalter bestm√∂glich ger√ľstet sein m√∂chten. Kleine- und mittelst√§ndische Unternehmen k√∂nnen sich genau wie Gro√üunternehmen die Vorteile einer Telefonanlage aus der Cloud zu Nutze machen.

Im Gegensatz zu klassischen Telefonanlagen, haben Sie bei einer virtuellen Telefonanlage jederzeit die M√∂glichkeit, die Anzahl der Nutzer flexibel anzupassen. W√§chst Ihr Business, w√§chst die Cloud-Telefonanlage also einfach mit. Das Beste dabei: Sie zahlen nur f√ľr die Nebenstellen, die Sie auch wirklich nutzen. Wenn Sie genau wissen wollen, wie sich die Kosten der Cloud-Telefonanlage zusammensetzen, k√∂nnen Sie das unter Punkt 6 nachlesen. Durch den Wegfall von Hardwareinvestitionen sowie Wartungskosten k√∂nnen zudem weitere Kostenersparnisse realisiert werden.

Die Cloud-TK-Anlage sorgt f√ľr maximale Ortsunabh√§ngigkeit, sodass Sie von jedem Standort und von unterschiedlichen Endger√§ten auf die Telefonanlage Zugriff haben. Das ist besonders wichtig, wenn ein Unternehmen unterschiedliche Standorte hat oder es Mitarbeitern gestattet ist, vom Home Office aus zu arbeiten.

In der Mitte ist das Data Center zu sehen. An das Data Center sind alle Standorte (auch im Ausland), Home Office Mitarbeiter und alle mobilen Endgeräte angebunden.

Greifen Sie von √ľberall auf die Cloud-Telefonanlage zu - selbst im Home Office oder im Ausland.

Vom Leistungsumfang her können klassische Telefonanlagen nicht im Entferntesten mit cloudbasierten Telefonanlagen mithalten, denn diese erweitern die klassischen Funktionen wie Makeln, Halten und Weiterleiten noch mit Features wie beispielsweise Unified Communications. Dadurch kann das Zusammenarbeiten deutlich einfacher und effizienter gestaltet werden. Eine Auflistung aller Vorteile erhalten Sie unter Punkt 4.


2. Voraussetzungen

2. Voraussetzungen

F√ľr die Nutzung einer Cloud-Telefonanlage ben√∂tigen Sie lediglich zwei Dinge: Eine leistungsstarke und stabile Internetverbindung (DSL) sowie geeignete IP-f√§hige Endger√§te.

2.1 Internetanschluss mit ausreichender Bandbreite

Wie viel Bandbreite letztendlich benötigt wird, hängt vom individuellen Nutzungsverhalten und der Mitarbeiteranzahl eines Unternehmens ab. Ist die Anzahl der Nebenstellen gering (bis ca. 20 Nebenstellen) ist eine ADSL- bzw. SDSL-Leitung (Verlinkung in die FAQs) meistens ausreichend. Übersteigen die Endgeräte diese Zahl, sollte auf eine VDSL-Leitung umgestiegen werden.

Auf Basis der Bandbreite Ihres Breitband-Internetanschlusses, k√∂nnen Sie berechnen, wie viele Telefongespr√§che Sie gleichzeitig f√ľhren k√∂nnen. Als Richtwert gelten 100 kbit/s pro Sprachkanal (in Up- und Downloadrichtung), um eine gute Sprachqualit√§t sicherzustellen. Hierbei sollten Sie jedoch beachten, dass Sie au√üer f√ľr die Telefongespr√§che auch noch f√ľr die normale Internetnutzung mit Computern und anderen Endger√§ten Bandbreite ben√∂tigen.

Im Folgenden wollen wir Ihnen anhand eines Rechenbeispiels verdeutlichen, wie viele parallele Gespr√§che Sie mit einer 16.000 DSL-Leitung tats√§chlich f√ľhren k√∂nnen. Bei einem ADSL-Anschluss gilt es zu beachten, dass die Up- und Downloadgeschwindigkeiten hier stark voneinander abweichen. W√§hrend die Downloadgeschwindigkeit 16.000 kBit/s betr√§gt, reicht die Upload-Geschwindigkeit meist nur von 1024 bis 2400 kBit/s. Wenn wir nun von 100 kBit/s pro Sprachkanal ausgehen, bedeutet das, dass Sie auf Basis der Downloadgeschwindigkeit 160 parallele Gespr√§che f√ľhren k√∂nnten. Nun ist es jedoch so, dass bei einem VoIP-Gespr√§ch symmetrisch, also sowohl in Up- als auch in Downloadrichtung 100kBit/s pro Telefongespr√§ch anfallen. Das f√ľhrt dazu, dass aufgrund der niedrigeren Upload-Geschwindigkeit gerade mal zwischen 10 bis 24 parallele Gespr√§che m√∂glich w√§ren, was aber f√ľr kleinere Betriebe durchaus ausreichend sein sollte.

2.2 VoIP-fähige Endgeräte

Die Nutzung einer virtuellen Telefonanlage erfordert keine zus√§tzliche Hardware. Dadurch entfallen Installation und Wartung der Telefonk√§sten im Serverraum. Zwar werden IP-f√§hige Endger√§te ben√∂tigt, hierf√ľr ist die Anschaffung von VoIP-Telefonen jedoch nicht erforderlich.

Grunds√§tzlich kann die Internet-Telefonie √ľber 3 Arten von Endger√§ten stattfinden:

1. Den PC oder das Smartphone

Bild eines Laptops und Smartphones.

√úber sogenannte Softphones k√∂nnen Nutzer einer Cloud-Telefonanlage mit dem PC telefonieren. Dabei handelt es sich um ein Computerprogramm mit dem Gespr√§che √ľber VoIP gef√ľhrt werden k√∂nnen. Wir von Placetel empfehlen Ihnen, das kostenlose Softphone Zoiper zu nutzen. Hier k√∂nnen Sie es herunterladen. Als Placetel-Kunde finden Sie in Ihrem Benutzer-Account ein kostenloses Softphone zum Downloaden. Dieses wird automatisch mit Ihren Benutzerdaten vorkonfiguriert.

F√ľr Smartphones gibt es eine Vielzahl an Apps (VoIP-Clients), die Sie f√ľr die Internettelefonie nutzen k√∂nnen.

2. Ein IP-Telefon

IP-Telefone können direkt an das LAN angeschlossen werden. Wenn Sie sich dazu entschließen, sich ein IP-Telefon anzuschaffen, sind die Endgeräte der Hersteller snom und Yealink besonders praktisch.

Diese können nämlich autoprovisioniert werden. Das bedeutet, dass sich die Endgeräte nach dem Anlegen in der Cloud-Telefonanlage selbst konfigurieren. Weitere bekannte Hersteller sind Gigaset, Grandstream und Mitel (vorher Aastra).

3. Ein analoges oder ein ISDN Telefon
Auch herk√∂mmliche Telefone k√∂nnen √ľber einen Analog-Telefon-Adapter (ATA) an das LAN angeschlossen werden. Der Adapter befindet sich heutzutage sehr oft bereits im DSL-Router. Beachten Sie jedoch bei dieser Variante, dass ein herk√∂mmliches Telefon nicht den gleichen Funktionsumfang wie ein IP-Telefon bieten kann.

3. Technik

3. Technik

Kommt eine neue Technologie auf den Markt, muss das nicht gleichzeitig bedeuten, dass alles schwieriger und komplexer wird. Wir erkl√§ren Ihnen im Folgenden, wie Cloud-Telefonanlagen funktionieren und warum viele Sicherheitsbedenken, die einige Unternehmen noch hegen, unbegr√ľndet sind. Vorausgesetzt, man beachtet gewisse Kriterien bei der Auswahl eines Cloud-Telefonanlagen Anbieters.

3.1 Funktionsweise

Die Telefonie und weitere Funktionen einer Cloud-Telefonanlage werden per Software in Rechenzentren √ľber das Internet via VoIP (Voice over IP) realisiert. Das bedeutet, dass Sie keine physische Telefonanlage mehr in Ihrem Unternehmen installieren brauchen, sondern einfach die Dienste aus der Cloud nutzen k√∂nnen. Damit entf√§llt auch gleichzeitig die Notwendigkeit f√ľr eine Telefonverkabelung an Ihrem Unternehmensstandort.

Ein Telefongespr√§ch wird nicht mehr l√§nger wie bei dem herk√∂mmlichen Modell √ľber einen Telefonanschluss gef√ľhrt, sondern mittels DSL-Anschluss √ľber das Internet. Bei der Internettelefonie werden die analogen Sprachsignale in digitale Datenpakete umgewandelt und √ľber ein IP-Netzwerk an den Empf√§nger verschickt. Das Session Initiation Protocol (SIP) ist ein Netzprotokoll, dass beim Verbindungsauf- und Abbau sowie bei der Kommunikationssteuerung hilft. Die Sprach√ľbertragung √ľber das Internet und das Internet-Protokoll erfolgt in Echtzeit.

Der Zugriff auf die virtuelle Telefonanlage ist von jedem beliebigen Standort (Home Office, anderer Unternehmensstandort oder von unterwegs z.B. im Park) und mit unterschiedlichen Endger√§ten wie mit einem Telefon, dem Computer mittels eines Softphones bzw. eines Headsets oder einem Smartphone oder Tablet √ľber ein Webportal m√∂glich. Voraussetzung hierf√ľr ist lediglich, dass eine Internetverbindung am jeweiligen Standort zur Verf√ľgung steht.

Ein IP-basiertes Telefon kann mittels Ethernet-Kabel ins Firmennetz eingeh√§ngt werden und mit einem DSL-Router verbunden werden. √úber die Weboberfl√§che k√∂nnen alle Einstellungen vorgenommen werden, zum Beispiel k√∂nnen Sie hier Mitarbeiter anlegen und Warteschleifen und Weiterleitungen einrichten. Zudem erhalten Sie einen √úberblick √ľber alle angenommenen und verpassten Anrufe.

Die Funktion ‚ÄěFixed Mobile Convergence‚Äú erlaubt es Nutzern einer Cloud-Telefonanlage, Ihr Smartphone in die Cloud-Telefonanlage einzubinden.

Bild eines Smartphones, auf dem mit Nummern die Vorteile der Funktion" Fixed Mobile Convergence" dargestellt sind. 1. Eine Rufnummer 2. Ortsunabhängigkeit 3. Kostenreduktion 4. Maximale Erreichbarkeit

Dadurch k√∂nnen Smartphones der Mitarbeiter als vollwertige Nebenstelle genutzt werden. Der Vorteil dabei ist, dass jeder Mitarbeiter durch diese innovative Funktion lediglich eine Nummer besitzt, egal ob er unterwegs auf dem Handy oder im B√ľro angerufen wird.

Nutzer einer Cloud-Telefonanlage stehen zwei M√∂glichkeiten bei der Rufnummernwahl zur Verf√ľgung:
  1. Sie beantragen eine Rufnummernportierung. Dadurch können die Rufnummern des bisherigen Anbieters mitgenommen werden.

  2. Sie bestellen neue Rufnummern. Hierbei empfehlen wir, möglichst einen größeren Rufnummernblock zu bestellen, damit gewährleistet ist, dass alle Rufnummern im Unternehmen einem gleichen Aufbau folgen, auch wenn das Unternehmen in den nächsten Jahren wachsen sollte.

3.2 Sicherheit

Die Placetel Telefonanlage bietet ein h√∂chstm√∂gliches Ma√ü an Sicherheit. Die Technologie ist redundant in vier verschiedenen Hochleistungs-Rechenzentren mit BSI-Zertifikat in Deutschland gehostet. Diese gew√§hrleisten gr√∂√üte Ausfallsicherheit und werden st√§ndig gesch√ľtzt und gewartet. Die Server befinden sich in K√∂ln und Frankfurt z.B. am Campus Kleyer und unterliegen somit den deutschen Datenschutzbestimmungen. Bei Placetel steht die Sicherheit an erster Stelle. Aus diesem Grund werden nicht nur kontinuierlich Sicherheitsupdates zum Schutze der Telefonanlage durchgef√ľhrt, sondern alle Rechenzentren verf√ľgen dar√ľber hinaus noch √ľber anerkannte Zertifizierungen wie ISO 9001 (Qualit√§tsmanagement) und ISO 27001 (Informationssicherheit).

Damit Sie Ihr Benutzerkonto bestm√∂glich vor unbefugten Zugriffen sch√ľtzen k√∂nnen, bietet Ihnen Placetel au√üerdem die M√∂glichkeit der Zwei-Faktor-Authentifizierung an. Mit dieser k√∂nnen Sie Ihr Benutzerkonto durch ein weiteres Sicherheitsmerkmal, einen Authentifizierungscode, sch√ľtzen.

Den Authentifizierungscode bekommen Sie beispielsweise im Google Authenticator oder per SMS zugeschickt und m√ľssen den Code auf dem Endger√§t eingeben, auf dem Sie sich in Ihr Konto einloggen. Selbst wenn ein Hacker also Ihr Passwort herausgefunden haben sollte, kann er sich trotzdem nicht in Ihr Konto einloggen. Denn den Authentifizierungscode kennen nur Sie allein. Seine G√ľltigkeit verf√§llt n√§mlich jedes Mal, sobald sie den Code eingegeben haben.

4. Vorteile

4. Vorteile

Die Nutzung einer Cloud-Telefonanlage bietet Unternehmen viele Vorteile. Im Folgenden wollen wir Ihnen nun die wichtigsten davon einmal ausf√ľhrlich vorstellen, damit Sie selbst entscheiden k√∂nnen, ob eine Cloud-Telefonanlage auch wirklich zu Ihren Bed√ľrfnissen passt.

  • Maximale Flexibilit√§t und Skalierbarkeit

    Eine Cloud-Telefonanlage bietet Ihnen maximale Flexibilit√§t, denn sie kann ganz einfach an den Bedarf Ihres Unternehmens angepasst werden. Werden neue Mitarbeiter eingestellt, l√§sst sich die virtuelle Telefonanlage ganz schnell √ľber die Weboberfl√§che um Nebenstellen erweitern. Auch wenn Sie einige Nebenstellen wieder abbestellen m√∂chten, bedarf es lediglich ein paar Klicks. So k√∂nnen Sie immer flexibel auf Ihre aktuelle Gesch√§ftssituation reagieren und zahlen nur f√ľr die Leistungen, die Sie auch wirklich brauchen.

  • Einfachheit

    Die virtuelle TK-Anlage ist schnell und mit wenigen Schritten eingerichtet. Innerhalb weniger Minuten k√∂nnen Sie alle Einstellungen √ľber die Benutzeroberfl√§che im Browser vornehmen und sofort lostelefonieren. Hierf√ľr ist kein fachliches Know-how erforderlich. Des Weiteren ist die virtuelle Telefonanlage besonders nutzerfreundlich. Der User braucht sich nicht erst an die neue Telefonanlage und an die neue Technik gew√∂hnen, da er ganz einfach mit einem gew√∂hnlichen (IP-f√§higen) Tischtelefon telefonieren kann. Er braucht sich also nicht umgew√∂hnen. Alternativ ist aber auch das Telefonieren √ľber ein Headset m√∂glich, da es einige Vorteile bietet. So haben Mitarbeiter beide H√§nde zum Schreiben frei.

  • Ortsunabh√§ngigkeit

    Fr√ľher war es zwingend erforderlich sich im B√ľro aufzuhalten, wenn man unter seiner B√ľronummer oder unter seiner Durchwahl erreicht werden wollte. Das Telefon war n√§mlich durch ein Kabel mit der Telefonanlage im Keller oder einem Technikraum verbunden. Die Anforderungen haben sich jedoch ge√§ndert. Heutzutage haben selbst kleine Unternehmen oftmals mehrere Niederlassungen. Zudem bekommen Mitarbeiter immer h√§ufiger die M√∂glichkeit, vom Home Office aus zu arbeiten. Das liegt vor allem an der fortschreitenden Digitalisierung und an der Tatsache, dass es nachgewiesen ist, dass Mitarbeiter von Zuhause mehr arbeiten als am Firmenstandort selbst.

    Eine Cloud-Telefonanlage bietet Ihnen maximale Ortsunabhängigkeit. Sie können problemlos mehrere Standorte und auch Home-Office Mitarbeiter an dieselbe Telefonanlage anbinden und sich so mit den anderen Mitarbeitern vernetzen.

    Ein Mitarbeiter ist im Park und arbeitet dort mit Laptop und telefoniert √ľber sein Smartphone.

    Arbeiten und telefonieren Sie ganz einfach im Park und nutzen Sie mit dem Laptop und dem Smartphone alle Funktionalitäten der Cloud-Telefonanlage.

Telefonieren Sie ortsunabh√§ngig und bleiben Sie immer unter Ihrer B√ľrorufnummer erreichbar: Egal, wo Sie sich gerade befinden. Denn Ihre Cloud-Telefonanlage haben Sie immer mit dabei!


Mit der Funktion Fixed Mobile Convergence (FMC) integrieren Sie Ihr Mobiltelefon als vollwertige Nebenstelle in die Cloud-Telefonanlage. Dadurch telefoniert der Mitarbeiter √ľber sein Smartphone mit seiner B√ľrodurchwahl, selbst wenn er gerade auf einer Gesch√§ftsreise im Ausland ist.

Damit Sie unter keinen Umständen ein Gespräch verpassen, können Sie auf all Ihren Endgeräten (Telefon, Smartphone, PC und Tablet) ein paralleles Klingeln einstellen. Dadurch wird der Anruf auf allen Endgeräten gleichzeitig angezeigt, egal wo Sie sich befinden.

  • Kostenersparnisse

    Im Vergleich zu einer herk√∂mmlichen Telefonanlage ist eine Telefonanlage aus der Cloud deutlich g√ľnstiger. Anf√§nglichen Hardwareinvestitionen entfallen - es sei denn Sie m√∂chten sich VoIP-Telefone anschaffen. Au√üerdem m√ľssen die Nutzer weder f√ľr Wartungs- noch f√ľr Reparaturkosten aufkommen. Da der Provider die Telefonanlage in der Cloud hosted, ist dieser auch f√ľr die Wartung und anfallende Updates verantwortlich. Er sorgt letztendlich daf√ľr, dass Sie die TK-Anlage jederzeit problemlos nutzen k√∂nnen.

    Auch beim Abrechnungsmodell von Cloud-TK-Anbietern k√∂nnen Kostenvorteile realisiert werden. So lassen sich virtuelle Telefonanlagen genau auf die Bed√ľrfnisse des Unternehmens ausrichten. Unternehmen zahlen nur f√ľr die Nebenstellen, die Sie auch wirklich brauchen. Wie sich die Kosten einer Cloud-TK-Anlage im Allgemeinen zusammensetzen, erfahren Sie hier.

  • Hohe Sicherheit

    Bei Placetel steht die Sicherheit an erster Stelle. Aus diesem Grund wird die Cloud-Telefonanlage von Placetel in vier verschiedenen Hochleistungs-Rechenzentren in Deutschland gehostet, die alle die folgenden anerkannten Zertifizierungen besitzen:

    ✓ ISO 9001
    ✓ ISO 14000
    ✓ ISO 20000
    ✓ ISO 27001
    ✓ PCI DSS

    Alle Rechenzentren verf√ľgen also √ľber ein international anerkanntes Qualit√§tsmanagementsystem und k√∂nnen durch die Vernetzung mit anderen Netzwerken und Netzbetreibern gr√∂√ütm√∂gliche Ausfallsicherheit gew√§hrleisten.

  • Riesiger Funktionsumfang

    Die meisten Online-Telefonanlagen umfassen mehr als 150 Funktionen und √ľbersteigen damit bei Weitem den Funktionsumfang einer klassischen Telefonanlage. Au√üer den Standardfunktionen einer klassischen Telefonanlage wie Anklopfen, Makeln und Rufweiterleitung, stehen Ihnen viele weitere n√ľtzliche Features zur Verf√ľgung. Sie haben zum Beispiel die M√∂glichkeit, sich Informationen √ľber Nachrichten und verpasste Anrufe per E-Mail schicken zu lassen. Das hat den Vorteil, dass Sie jederzeit √ľber die verpassten Anrufe auf dem Laufenden bleiben und bei sehr wichtigen Anrufen direkt reagieren und zur√ľckrufen k√∂nnen.

    Mit der Funktion Fax2Mail/Mail2Fax versenden Sie Ihr Fax ganz einfach am PC. Erhalten Sie ein Fax, können Sie dieses per Mail öffnen.

    Ein weiteres n√ľtzliches Feature ist das Einrichten von Gruppen. Mitarbeiter lassen sich verschiedenen Gruppen zuordnen, sodass Kunden zu jeder Zeit einen Mitarbeiter aus einer Abteilung erreichen k√∂nnen.

    Wenn Sie h√§ufig berufsbedingt unterwegs sind, ist die Fixed Mobile Convergence f√ľr Sie besonders interessant. Mit dieser Funktion binden Sie Ihr Smartphone ganz einfach √ľber eine App in die Cloud-Telefonanlage ein. Und zwar als vollwertige Nebenstelle. So bleiben Sie auf der ganzen Welt unter Ihrer B√ľrodurchwahl erreichbar.

    UC Communicator: Presence-Status

    Weitere Nice-to-have Features sind das Einrichten von individueller Wartemusik und Warteschleifen, Voice-Mail und das F√ľhren von Telefonkonferenzen. ( Des Weiteren k√∂nnen VoIP-Telefonanlagen h√§ufig √ľber eine API in Business-Anwendungen wie CRM-Systeme eingebunden werden.

    Bei vielen TK-Anbietern ist es auch m√∂glich, Features wie Unified Communications & Collaborations zu erhalten. S√§mtliche Funktionen von Unified Communications k√∂nnen auf allen Endger√§ten (Smartphone, Telefon, Tablet¬īund PC) genutzt werden.
    Mithilfe von Videokonferenzen, Desktop & Screen-Sharing und dem Presence-Status fördern Sie die effektive Zusammenarbeit Ihres Teams.

    Durch den Prensence-Status sehen Sie auf einen Blick, welcher Ihrer Kollegen gerade verf√ľgbar ist. Videokonferenzen lassen sich mit nur wenigen Klicks ohne extra Software in HD-Qualit√§t aufbauen. Ihren Bildschirm k√∂nnen Sie Ihrem Gespr√§chspartner ganz einfach zeigen und die Funktion als interaktives Funktionstool verwenden. Anschlie√üend k√∂nnen Sie per Drag&Drop Dateien an Ihren Gespr√§chspartner verschicken ohne die Anwendung verlassen zu m√ľssen.


5. Richtige Auswahl des Cloud-TK-Anbieters

5. Richtige Auswahl des Cloud-TK-Anbieters

Seitdem das Aus von ISDN und herk√∂mmlichen Telefonanschl√ľssen bevorsteht, denken immer mehr Unternehmen √ľber eine Telefonl√∂sung aus der Cloud nach. Wir wollen Ihnen im Folgenden einen √úberblick √ľber die Anzahl der Cloud-TK Anbieter in Deutschland geben. Um Ihnen die Entscheidung √ľber die Auswahl des richtigen Cloud-TK-Anbieters zu vereinfachen, wollen wir Ihnen im Anschluss die wichtigsten Kriterien vorstellen, die es bei der Suche nach dem richtigen Cloud-Telefonie Partner zu beachten gilt.

5.1 VoIP-Anbieter in Deutschland

Der Markt f√ľr Cloud-Anbieter entwickelt sich zurzeit rasant. Unter den derzeit √ľber 80 VoIP-Anbietern in Deutschland den richtigen zu finden, ist deshalb oft nicht einfach. Jedoch ist der Gro√üteil von ihnen nur auf B2B spezialisiert und manche erf√ľllen nicht die n√∂tigen Sicherheitsstandards. Die folgenden Auswahlkriterien sollen Ihnen als kleine Orientierung dienen.

5.2 Kriterien f√ľr die Anbieterauswahl

  • Datensicherheit
    Bei der Wahl eines Cloud Providers sollten Sie sich zuerst dar√ľber informieren, wo die Server des Anbieters stehen. Achten Sie darauf, dass die Telefonanlage in mehreren redundanten Rechenzentren in Deutschland gehostet wird. Des Weiteren sollte sich der Anbieter an deutsche Datenschutzrichtlinien halten und eine hohe Verf√ľgbarkeit und Ausfallsicherheit gew√§hrleisten. Die Verf√ľgbarkeit sollte √ľber 99% liegen. Dadurch ist eine Ausfallzeit von einigen Stunden pro Jahr vertraglich abgesichert. Mit diesem Wert k√∂nnen die meisten Kunden aber durchaus leben. Das Gew√§hrleistung einer hohen Verf√ľgbarkeit ist besonders wichtig, da Sie nicht vergessen d√ľrfen, dass Sie sich mit einer Cloud-Telefonanlage f√ľr eine L√∂sung entscheiden, die nur √ľber eine Internetverbindung funktioniert.

    Informieren Sie sich beim Provider, wie dieser die Verf√ľgbarkeit auch im Falle eines Notfalls garantieren kann. Ein seri√∂ser Anbieter wird Ihnen versichern, dass Sie auch im Ernstfall √ľber Notstrom, Backups oder eine doppelte Anbindung an das Netz auf Ihre Cloud-Telefonanlage zugreifen k√∂nnen. Als Letztes sollten Sie au√üerdem gro√üen Wert auf Sicherheitszertifikate wie beispielsweise ISO legen.

  • Skalierbarkeit
    Provider einer Cloud-L√∂sung stellen ihren Kunden meist unterschiedliche Produkte zur Verf√ľgung, die individuell auf die Gr√∂√üte des Unternehmens ausgerichtet werden k√∂nnen. Achten Sie bei der Auswahl Ihres VoIP-Anbieters, dass Sie jederzeit Nebenstellen hinzubuchen- und wieder abbestellen k√∂nnen, um flexibel auf Ihre Gesch√§ftssituation reagieren zu k√∂nnen.

  • Funktionsumfang
    Bevor Sie sich √ľber verschiedene Provider informieren, sollten Sie sich zun√§chst einmal fragen, was Sie sich vom Umstieg auf eine Cloud-Telefonanlage erhoffen. Welche Arbeitsprozesse sollen dadurch vereinfacht werden? Wenn Sie diese Frage beantwortet haben, wissen Sie genau, welche Funktionalit√§ten Sie brauchen. Sind f√ľr Sie die wichtigsten Telefonfunktionen vielleicht schon ausreichend oder m√∂chten Sie auch auf Funktionen wie Fax2Mail und Mail2Fax, Telefonkonferenzen oder sogar Unified Commnunications nutzen? Schauen Sie ganz genau nach, welche Funktionalit√§ten beim Anbieter enthalten sind und welche eventuell noch hinzugebucht werden m√ľssen.

  • Mobilit√§t
    Die Integration mobiler Endger√§te in die Cloud-Telefonanlage bietet viele Vorteile. Sie bleiben permanent und von √ľberall erreichbar. Mitarbeiter, die im Au√üendienst arbeiten, k√∂nnen ganz einfach mit ihren Kollegen in Verbindung bleiben und sich √ľber Kundeninformationen und Produkte austauschen. Stellen Sie sich also von Anfang an die Frage, inwieweit Ihnen die Einbindung mobiler Endger√§te wichtig ist und wie gut das vom Provider auch umgesetzt werden kann.

  • Support
    Wie wichtig dieses Kriterium f√ľr Sie ist, h√§ngt von Ihrem technischen Vorwissen ab. Wenn Sie technisch nicht sonderlich versiert sind, reicht Ihnen die Betreuung per Telefon, Mail oder Chat vielleicht nicht aus. Suchen Sie sich also einen Anbieter aus, der Ihnen entweder selbst oder mithilfe eines Partners vor Ort bei technischen Problemen helfen kann.

  • Preis-Leistungsverh√§ltnis
    Selbstverst√§ndlich spielt das Preis-Leistungsverh√§ltnis bei der Entscheidung f√ľr einen VoIP-Anbieter eine gro√üe Rolle. Geld ist jedoch nicht alles und Sie sollten die Daten- und Ausfallsicherheit in jedem Fall h√∂her gewichten als die Kosten. Denn was bringt Ihnen eine g√ľnstige Cloud-L√∂sung, wenn der Datenschutz des Anbieters fraglich ist, Ihnen niemand eine hohe Ausfallsicherheit gew√§hrleisten kann und der Support nie erreichbar ist?
    Nichtsdestotrotz sollten Sie sich vorher nat√ľrlich ganz genau √ľber die anfallenden Kosten informieren. Die meisten Provider bieten unterschiedliche Produkte an, die sich je nach Nutzerzahl und Funktionsumfang unterscheiden. Achten Sie darauf, dass Sie flexibel Nebenstellen hinzubuchen und wieder abbestellen k√∂nnen und auch wirklich nur f√ľr die Rufnummern zahlen, die Sie auch wirklich brauchen. Einen √úberblick √ľber die genaue Zusammensetzung der Kosten erhalten Sie hier.

    Legen Sie auch von vornherein fest, wie lange Sie sich an einen Provider binden wollen. Achten Sie m√∂glichst auf kurze Vertragslaufzeiten. Bei vielen Anbietern ist eine monatliche K√ľndigung m√∂glich. Andere legen eine Vertragslaufzeit von 12 Monaten fest. Falls die Entscheidung f√ľr einen Cloud-Anbieter gefallen ist, sollten Sie- falls das angeboten wird - zun√§chst eine Testversion nutzen. Bei Placetel haben Sie zum Beispiel die M√∂glichkeit, die Telefonanlage f√ľr 30 Tage kostenlos zu testen. Hierf√ľr stellen wir Ihnen auch ein geringes Guthaben zur Verf√ľgung.


6. Zusammensetzung der Kosten

6. Zusammensetzung der Kosten

Das Abrechnungsmodell virtueller Telefonanlagen ist sehr einfach. Die Anbieter berechnen die Kosten anhand der gebuchten Nebenstellen und der anfallenden Verbindungsentgelte. Bei Placetel betragen die monatlichen Kosten pro Nebenstelle 2,90 ‚ā¨. Diese k√∂nnen je nach Anbieter jedoch leicht variieren. Im Allgemeinen zahlen Sie also wirklich nur f√ľr die Anschl√ľsse, die Sie auch brauchen.

Im Gegensatz zu einer herk√∂mmlichen Telefonanlage k√∂nnen Sie bei einer Cloud-Telefonanlage viele Kostenvorteile realisieren. Hardwareinvestitionen und Wartungskosten entfallen. F√ľr die Nutzung einer Cloud-Telefonanlage ist die Anschaffung eines IP-f√§higen Telefons nicht erforderlich. Sie k√∂nnen die Anlage auch ganz einfach √ľber Ihren PC, Ihr Smartphone, Ihr Tablet oder sogar Ihr analoges Telefon nutzen. Da sich die Abrechnungsmodelle von Anbieter zu Anbieter jedoch teils unterschiedlich gestalten, wollen wir Ihnen im Folgenden zeigen, was Sie beachten sollten.

6.1 Worauf Sie achten sollten

  • Einrichtungsgeb√ľhren
    Informieren Sie sich im Voraus gut √ľber die einzelnen Cloud-TK-Anbieter und deren Kosten. Manche Anbieter erheben Einrichtungsgeb√ľhren f√ľr das Bereitstellen Ihres Dienstes. Das ist aber nicht der Regelfall. Bei den meisten Anbietern k√∂nnen Sie sich zudem optional eine Konfigurationshilfe dazubuchen. Sollten Sie sich doch IP-f√§hige Telefone anschaffen wollen, achten Sie auf die einzelnen Produktbeschreibungen. Bei einigen Modellen ist bereits ein IP-Telefon im Preis enthalten.

  • Abrechnung pro Anschluss
    Wie bereits erw√§hnt ist das Abrechnungsmodell bei VoIP-Anbietern meist sehr einfach. Die meisten achten auf eine gr√∂√ütm√∂gliche Flexibilit√§t und berechnen ihre Tarife monatlich pro Nebenstelle. Aber auch hier gibt es Ausnahmen. Manche Provider bieten nur Pakete an, sodass man beispielsweise 3 Nebenstellen, jedoch keine 2 buchen kann. Achten Sie hier am besten darauf, dass Sie einen Provider w√§hlen, der sich genau an Ihre Bed√ľrfnisse anpasst, sodass Sie nicht f√ľr Leistungen zahlen, die Sie gar nicht in Anspruch nehmen.

  • Verbindungsentgelte f√ľr Anrufe
    Zus√§tzlich zu den monatlichen Kosten pro Nebenstelle fallen bei Cloud-Telefonanlagen Verbindungsentgelte f√ľr die eigentlichen Gespr√§che an. Telefonate innerhalb des Unternehmens sind kostenlos. Wie viel die einzelnen Verbindungsentgelte f√ľr Festnetz, Mobilfunk und das Ausland kosten, h√§ngt vom jeweiligen Anbieter ab. Bei Placetel zahlen Sie mit der PROFI Telefonanlage 1 Cent pro Gespr√§chsminute ins deutsche Festnetz. Gespr√§che ins deutsche Mobilfunknetz werden mit 9,9 Cent pro Minute berechnet. Die Preise f√ľr Auslandsgespr√§che beginnen ab 1,9 Cent pro Minute. K√∂nnen je nach Land aber deutlich davon abweichen. Auf Wunsch k√∂nnen Sie auch eine Flatrate f√ľr jede Nebenstelle hinzubuchen. Hierbei muss jedoch beachtet werden, dass Weiterleitungen nicht √ľber die Flatrate abgerechnet werden.

  • Zus√§tzliche Features
    Die meisten Internet-Telefonanlagen verf√ľgen im Allgemeinen bereits im Standardpaket √ľber 150 Funktionen. Auf Wunsch k√∂nnen Sie aber auch weitere Features hinzubuchen. Informieren Sie sich deshalb vorher dar√ľber, welche Funktionen in Ihrem Paket enthalten sind und f√ľr was ggf. noch geringe monatliche Kosten hinzukommen.

6.2 Rechenbeispiel f√ľr die Placetel PROFI Telefonanlage

Um Ihnen zu zeigen, wie g√ľnstig eine Cloud-Telefonanlage sein kann, wollen wir Ihnen ein Rechenbeispiel demonstrieren:

Joachim hat sich f√ľr sein Startup mit 5 Mitarbeitern f√ľr die PROFI-Telefonanlage von Placetel entschieden. F√ľr die Einrichtung fallen keine Kosten an. Da Joachim seine Firmenrufnummer behalten wollte, konnte er diese ganz einfach und kostenlos zu Placetel portieren. F√ľr sein Unternehmen ist eine Rufnummer v√∂llig ausreichend. Deshalb zahlt Joachim lediglich eine monatliche Geb√ľhr von 2,90‚ā¨. Da in der Firma viele Telefonate gef√ľhrt werden, hat sich Joachim f√ľr das Hinzubuchen einer Festnetz-Flatrate entschieden. Das kostet die Firma zus√§tzlich noch einmal 4,00‚ā¨ pro Monat. Insgesamt kommt Joachim also auf einen Gesamtbetrag von nur 6,90‚ā¨ pro Monat und kann √ľber 150 Funktionen der Telefonanlage nutzen.


7. Aktuelles zur Cloud-Telefonie: All-IP Umstellung

7. Aktuelles zur Cloud-Telefonie: All-IP Umstellung

Zurzeit l√§uft die All-IP-Umstellung auf Hochtouren. Schon bis Ende 2018 beabsichtigt die Telekom die Umstellung abgeschlossen zu haben. Das bedeutet das Aus f√ľr ISDN und klassische Telefonie. Nach Angaben der Telekom seien bereits 45% aller Gesch√§ftskunden auf All-IP umgestiegen. Da auch Ihr Anschluss betroffen ist, wollen wir Ihnen in den folgenden Abschnitten die Hintergr√ľnde der Umstellung erl√§utern und Ihnen M√∂glichkeiten aufzeigen, die Sie im Zuge der Umstellung auf die IP-Telefonie haben. Denn eins steht fest: Der Umstieg ist unausweichlich. Selbst wenn einige Anbieter die All-IP Umstellung noch etwas hinausz√∂gern, so wird es doch sp√§testens 2022 kein ISDN mehr geben.

Und dann bleiben dem Anbieter nur zwei Möglichkeiten:

1. Er wird Sie zu All-IP zwangsmigrieren.
2. Er wird Ihren Vertrag k√ľndigen.

7.1 Hintergr√ľnde der Umstellung

7.1 Hintergr√ľnde der Umstellung

  • Ein Netz f√ľr alles
    Bis vor kurzem wurden Telefon und Internet √ľber zwei verschiedene Leitungen bzw. Netzwerkinfrastrukturen abgewickelt: Die Telefonie √ľber ISDN- und Analoganschl√ľsse (kurz √ľber Telefonnetze=PSTN) und das Internet √ľber DSL als paketorientiertes IP-Netzwerk.

    Telefongespr√§che lassen sich jedoch mittels Voice-over-IP (kurz VoIP) auch im IP-Netz √ľbertragen, weshalb die Netzbetreiber die veralteten analogen Anschlusstypen abschalten und sie auf Ethernet-IP umstellen wollen. Dadurch wird der Parallelbetrieb zweier Netzwerke unterbunden. Dieser verursacht f√ľr die Netzbetreiber n√§mlich unn√∂tige Kosten. Durch die Umstellung auf All-IP wird verhindert, dass IP-Telefonate in ein analoges Netz √ľbertragen werden m√ľssen. Hierdurch k√∂nnen sowohl Energie als auch Kosten gespart werden.

    In der Mitte ist das IP-Netz aufgezeichnet. Drum herum sind alle Dienste wie Internet, Telefonie, TV und Mobilfunk, die alle √ľber das IP-Netz laufen.

    Der Kunde kann durch die Umstellung alle Dienste wie Telefonie, TV, Fax, Mobilfunk und Internet √ľber ein einziges Netzwerk empfangen.

  • Ersatzteile f√ľr ISDN-Anschl√ľsse werden seltener
    Erforderliche Ersatzteile f√ľr veraltete ISDN-Anschl√ľsse k√∂nnen vom Hersteller immer seltener geliefert werden. Dadurch wird auch die Wartung der Anlagen zunehmend schwieriger.

  • Zukunftsf√§higkeit
    Mit der Umstellung auf All-IP wird ein Netz der Zukunft aufgebaut. Neue Features wie Videokonferenzen oder Unfified Communications bieten die Möglichkeit, die Kommunikation und Zusammenarbeit einfacher und effektiver zu gestalten.
7.2 Welche Möglichkeiten habe ich auf IP-Telefonie umzustellen?

7.2 Welche Möglichkeiten habe ich auf IP-Telefonie umzustellen?

F√ľr einen reibungslosen Verlauf der Umstellung, sollten sich Unternehmen bereits jetzt mit dem Thema befassen und sich √ľber potenzielle M√∂glichkeiten informieren. Falls Ihr Unternehmen bereits IP f√ľr die Sprach√ľbertragung nutzt, m√ľssen Ihre Endger√§te bzw. Ihre Telefonanlage h√∂chstwahrscheinlich nicht ausgetauscht werden, sondern k√∂nnen problemlos auf einen All-IP-Anschluss umgestellt werden. Anders sieht es aus, wenn Ihr Unternehmen noch eine ISDN-TK-Anlage verwendet. Dann k√∂nnen Sie entweder einen SIP TK-Anlagenanschluss nutzen oder auf die Dienste einer Cloud-Telefonanlage zur√ľckgreifen.

7.2.1 SIP-Trunking

Beim SIP-Trunking wird Ihre analoge Telefonanlage via SIP TK-Anlagenanschluss an das All-IP Netz angebunden. Dadurch k√∂nnen Sie Ihre Telefonanlage behalten und trotzdem von den Kostenvorteilen von VoIP profitieren. SIP-Trunking kann als gute Alternative f√ľr die Umstellung auf All-IP angesehen werden. Hierf√ľr ist es jedoch erforderlich, dass Ihre Telefonanlage SIP-f√§hig ist. Ist das nicht der Fall, lassen sich die Telefonanlagen meist aber trotzdem √ľber ein Media Gateway an das Internet anschlie√üen. Das h√§ngt jedoch vom jeweiligen Anbieter ab. Der SIP TK-Anlagenanschluss funktioniert im Endeffekt wie ein ISDN- oder PMX-Anschluss. Jedoch k√∂nnen hier nicht alle klassischen ISDN-Funktionen genutzt werden, weshalb diese M√∂glichkeit auch eher als √úbergangsl√∂sung angesehen werden sollte. Eine cloud-basierte L√∂sung bietet dem Nutzer mehr M√∂glichkeiten und Zukunftssicherheit.

7.2.2 Cloud-Telefonanlage

Wenn Sie sich f√ľr eine Cloud-Telefonanlage entscheiden, haben Sie den gro√üen Vorteil, dass Sie alle klassischen ISDN-Funktionen wie ‚ÄúHalten‚ÄĚ, ‚ÄúTransfer‚ÄĚ, ‚ÄúVermitteln‚ÄĚ oder ‚ÄúBesetzt‚ÄĚ weiter nutzen k√∂nnen. Diese M√∂glichkeit ist nicht gegeben, wenn Sie Ihre veraltete ISDN-Telefonanlage via SIP TK-Anlagenanschluss weiter betreiben. Des Weiteren bietet Ihnen eine Cloud-Telefonanlage die M√∂glichkeit, alle Einstellungen wie beispielsweise das Hinzubuchen oder Abbestellen von Rufnummern oder das Anlegen von Mitarbeitern oder Warteschleifen √ľber ein Web-Portal vorzunehmen. So haben Sie alle Features und √úbersichten Ihrer Telefonanlage in einer zentralen Anwendung. Ein weiterer Vorteil der virtuellen Telefonanlage besteht darin, dass Sie ortsunabh√§ngig sind und von jedem Endger√§t auf die Telefonanlage zugreifen k√∂nnen. So verpassen Sie mit Sicherheit keinen Anruf mehr. Au√üerdem k√∂nnen Sie mit Features wie Unfied Communications die Zusammenarbeit Ihres Teams verbessern. F√ľr eine ausf√ľhrliche Aufz√§hlung aller Vorteile, gehen Sie bitte zu Punkt 4.


8. FAQ

8. FAQ

1. Brauche ich f√ľr die Nutzung einer Cloud-Telefonanlage weiterhin einen Telefonanschluss?
Nein, denn Placetel stellt Ihnen einen vollwertigen Telefonanschluss sowie Ortsnetzrufnummern zur Verf√ľgung. Der √ľbliche Telefonanschluss (z.B. von der Deutschen Telekom) ist also nicht l√§nger erforderlich. Lediglich eine ausreichende Breitband-Internetverbindung ist notwendig, um die Placetel-Telefonanlage uneingeschr√§nkt nutzen zu k√∂nnen.

2. Wann erfolgt die deutschlandweite Umstellung von ISDN auf All-IP?
Die All-IP Umstellung ist bereits in vollem Gange. Bis Ende 2018 plant die Deutsche Telekom das gesamte Telefonnetz auf IP-Telefonie umzustellen. Spätestens im Jahre 2022 soll es gar kein ISDN mehr geben. Bis dahin sollen auch alle anderen Anbieter die Umstellung abgeschlossen haben.

3. Kann ich mein bisher verwendetes Telefon nach der All-IP Umstellung weiter nutzen?
Das h√§ngt von der Art Ihres Telefons ab. Ip-f√§hige Telefone k√∂nnen Sie in jedem Fall auch nach der Umstellung weiter verwenden. Sind Ihre Telefone nicht IP-f√§hig, k√∂nnen Sie sie meist √ľber einen IP-Adapter weiter betreiben.

4. Mit welchen Telefonen kann ich eine virtuelle Telefonanlage nutzen?
Die Nutzung einer Cloud-Telefonanlage erfolgt √ľber VoIP-f√§hige Telefone. In unserem Endger√§te-Shop finden Sie geeignete IP-Telefone. Aber denken Sie daran: Diese Hardwareinvestition ist nicht zwingend erforderlich. Sie k√∂nnen die virtuelle Telefonanlage auch √ľber den PC mittels Softphone oder Headset oder √ľber Ihr Smartphone oder Tablet via App benutzen.

5. Wie funktioniert das Empfangen und Senden von Faxen √ľber eine virtuelle Telefonanlage?
Mit der Funktion Fax2Mail und Mail2Fax können Sie Faxe ganz einfach per E-Mail empfangen und versenden. Das empfangene Fax können Sie als PDF-Anhang in einer E-Mail öffnen. Über Ihr Placetel-Kundenkonto können Sie eine Datei ganz einfach hochladen und anschließend als Fax versenden.

6. Kann ich meine bisherige Rufnummer behalten?
Ja. Ihre Rufnummer Ihres bisherigen Anbieters können Sie kostenlos zu Placetel portieren.

7. Wie funktioniert die Abrechnung f√ľr Flatrates?
Wenn Sie sich dazu entscheiden, eine Flatrate zu buchen, wird diese monatlich pro Rufnummer berechnet. Eine Flatrate kann immer nur f√ľr alle aktivierten Nebenstellen gebucht werden.

8. Wie sicher ist eine Cloud-Telefonanlage?
Die Sicherheit einer Cloud-Telefonanlage wird durch das Hosting in redundant ausgelegten Hochleistungs-Rechenzentren gew√§hrleistet. Virtuelle Telefonanlagen k√∂nnen mindestens genauso sicher wie herk√∂mmliche Telefonanlage eingestuft werden. So ist die Placetel-Telefonanlage an vier hochleistungsstarke Rechenzentren mit BSI-Zertifikat angebunden. Diese sch√ľtzen die Telefonanlage unter anderem vor Umwelteinfl√ľssen und Zugriffen Dritter. Dieser Schutz ist bei herk√∂mmlichen Telefonanlagen, die im Unternehmen selbst stehen, beispielsweise oft nicht gegeben. Die redundante Auslegung der virtuellen Telefonanlage sorgt au√üerdem daf√ľr, dass Ihnen gr√∂√ütm√∂gliche Ausfallsicherheit und Verf√ľgbarkeit geboten wird. Sollte es in einem Rechenzentrum einmal zu einem Problem kommen, kann ein anderes Rechenzentrum seinen Dienst ganz einfach √ľbernehmen, sodass die Telefonanlage funktionst√ľchtig bleibt.

9. Was ist DSL?
DSL (Digital Subscriber Line) ist ein Breitband-Internetanschluss, der aufgrund schnellerer √úbertragungsraten eine Verbesserung zu Modem- (max. 56 kbit/s) und ISDN-Verbindungen (128 kbit/s) darstellt. DSL ist ein Sammelbegriff f√ľr unterschiedliche √úbertragungsstandards, bei denen digitale Daten √ľber Kupferdrahtleitungen gesenden und empfangen werden. Diese Technologie erm√∂glicht theoretisch Daten√ľbertragungsraten bis 500 Mbit/s. Diese maximale √úbertragungsrate ist aber meist aufgrund von der Entfernung zur Vermittlungsstation oder dem Zustand der Leitung nicht erreichbar. Ein klassischer DSL-Anschluss erm√∂glicht f√ľr den Endkunden aktuell meist eine Daten√ľbertragungsrate von bis zu 16 MBit/s im Downstream.

10. Was ist ADSL?
ADSL steht f√ľr ‚ÄúAsymmetric Digital Subscriber Line‚ÄĚ und bezeichnet eine asymmetrische √úbertragungstechnik, die √ľber eine deutlich niedrigere Upload- als Download-Geschwindigkeit verf√ľgt. Das bedeutet, dass deutlich weniger Daten ins das Internet gesendet als empfangen werden k√∂nnen. Diese √úbertragungstechnik stellt zurzeit noch die Standardform des DSL-Anschlusses in Deutschland dar.

11. Was ist VDSL?
VDSL steht f√ľr ‚ÄúVery High Data Rate Digital Subscriber Line‚ÄĚ und ist eine Breitbandtechnologie, die Daten√ľbertragungsraten von bis zu 50 MBit/s im Downstream und 10 MBit/s im Upstream erm√∂glicht. Vectoring ist die Weiterentwicklung von VDSL und erh√∂ht die Download-Geschwindigkeit auf 100 Mbit/s und die Upstream- Geschwindigkeit auf bis zu 40 Mbit/s.

12. Was ist SDSL?
Bei SDSL (‚ÄúSymmetrical Digital Subscriber Line‚ÄĚ) haben Sie sowohl in Empfangs- als auch in Senderichtung gleich hohe Daten√ľbertragungsraten.

13. Wof√ľr steht SIP?
Die Abk√ľrzung SIP steht f√ľr Session Initiation Protocol. Es ist ein Internetprotokoll, das f√ľr den Auf- und Abbau einer Gespr√§chsverbindung zwischen zwei Teilnehmern sorgt.

14. Was bedeutet CTI?
CTI steht f√ľr Computer Telephony Integration. Anhand eines CTI Clients haben Sie die M√∂glichkeit Ihr Telefon ganz einfach vom PC aus zu bedienen. Die Anwendung erleichtert die Arbeit am Arbeitsplatz, denn Programme wie beispielsweise Outlook k√∂nnen w√§hrend des Telefonats einfach auf dem Bildschirm ge√∂ffnet werden. Dadurch haben Sie jederzeit und √ľberall einen √úberblick √ľber alle Kundeninformationen. Praktisch ist es auch, Kontakte aus Outlook direkt anzurufen und Telefonate am PC anzunehmen.