PROFI Telefonanlage Router & ATAs

Speedport

Dieser Artikel bezieht sich das Model Speedport 921V, da dieser Router ausdr√ľcklich von Placetel empfohlen wird.
√Ąltere Speedport-Modelle k√∂nnten zu Problemen in der Nutzung der TK-Anlage f√ľhren!

Einrichten einer Rufnummer im Speedport 921V

  • Bitte beachten Sie, dass diese Einrichtung nur dann vollzogen werden sollte, wenn Sie ein analoges Endger√§t SIP-f√§hig machen wollen und der Speedport in diesem Fall als ATA dient (Analoger Telefon-Adapter). Echte SIP-Endger√§te sollten lediglich in den LAN-Port gesteckt werden.
  • Rufen Sie Ihren Speedport in Ihrem Browser √ľber die Eingabe von speedport.ip in das Adressfeld auf.
  • Klicken Sie auf Telefonie oben in der Men√ľleiste.
Speedport - Telefonie
  • Klicken Sie nun auf Weiteren Anbieter anlegen.
Speedport - Weiteren Anbieter anlegen
  • Im Feld Anbieter w√§hlen Sie bitte den Punkt Anderer Anbieter aus.
  • In das Feld Rufnummer tragen Sie Ihre VoIP-Zielkennung ein, die Sie aus Ihrer TK-Anlage unter dem Reiter Telefonanlage, Men√ľpunkt VoIP-Ziele beziehen k√∂nnen.
  • In das Feld Name des Anbieters tragen Sie Ihren gew√ľnschten Namen f√ľr die Verbindung ein.
  • In das Feld Benutzername tragen Sie erneut Ihre VoIP-Zielkennung ein.
  • In das Feld Passwort tragen Sie bitte das entsprechende VoIP-Zielpasswort ein, welches Sie an selber Stelle beziehen k√∂nnen wie die VoIP-Zielkennung.
  • In das Feld Registrar/Proxy tragen Sie den SIP-Server Ihres VoIP-Ziels ein.
  • Welcher dies ist, erfahren Sie durch einen Klick auf das Zahnradsymbol in Ihrer TK-Anlage an selber Stelle, an der Sie auch Ihre VoIP-Zielkennung und das dazugeh√∂rige Passwort erhalten.
  • Der Registrar-/Proxy-Port ist immer 5060.
  • Sichern Sie Ihre Einstellungen durch einen Klick auf Speichern.
Speedport - Anbieterinformationen eintragen

Ihr Speedport hat nun Ihr analoges Endgerät SIP-fähig gemacht!

Port Forwarding am Speedport

  • Rufen Sie Ihren Speedport in Ihrem Browser √ľber die Eingabe von speedport.ip in das Adressfeld ein.
  • Klicken Sie auf Internet oben in der Men√ľleiste.
Speedport - Internet Port freischalten
  • Bitte klicken Sie daraufhin auf Weitere dynamische Portfreischaltung anlegen.
Speedport - Dynamische Portfreischaltung
  • Im ersten Schritt sollten Sie die SIP-Ports freigeben.
  • Benennen Sie die Regel entsprechend, um diese schnell zuweisen zu k√∂nnen.
  • Als Ausl√∂sender Port muss bei der SIP-Regel immer 5060 angegeben werden.
  • Dies ist der Standard-Port f√ľr die Placetel-Server.
  • Das Ausl√∂sende Protokoll muss auf UDP gesetzt sein.
  • Bei Zu √∂ffnende Ports klicken Sie unter UDP bitte auf Weiteren Ports √∂ffnen.
Speedport - Weitere dynamische Portfreischaltung
  • Tragen Sie nun die gew√ľnschte Port-Range ein.
  • Pro im Netzwerk befindlichem Endger√§t sollten Sie im SIP-Bereich auch einen Port √∂ffnen.
  • Haben Sie z.B. 10 Endger√§te im Betrieb, sollte die Port-Range z.B. 5060 ‚Äď 5070 oder 6000 ‚Äď 6010 betragen.
  • In unserem Beispiel gehen wir von 5 Endger√§ten aus. Demnach werden 5 Ports freigegeben.
  • Es empfiehlt sich grunds√§tzlich, die Port-Range bei 5060 anfangen zu lassen.
  • Sichern Sie Ihre Einstellungen durch einen Klick auf Speichern.
Speedport - Informationen eintragen
  • Legen Sie eine weitere dynamische Portfreischaltung an.
Speedport - UDP eintragen
  • In diesem Schritt werden die RTP-Ports freigegeben. Entsprechend sollten Sie die Regel RTP nennen.
  • Als ausl√∂senden Port k√∂nnen Sie diesmal, anders als bei der SIP-Regel, den Start des Port-Bereichs eintragen, den Sie sp√§ter auch freigeben wollen.
  • In unserem Fall wird die Audio-Port-Range bei 60000 begonnen.
  • Das ausl√∂sende Protokoll muss wieder auf UDP gesetzt werden.
  • Klicken Sie abschlie√üend auf weitere Ports √∂ffnen.
Speedport - Weitere dynamische Portfreischaltung anlegen RTP
  • Tragen Sie nun die gew√ľnschte Port-Range ein.
  • F√ľr die RTP-Port-Ranges bieten sich Ports ab 60000 an, da diese erfahrungsgem√§√ü nicht belegt sind.
  • Im RTP-Bereich, welcher f√ľr die Audio-√úbertragung verantwortlich ist, sollten pro im Netzwerk befindlichem Endger√§t mindestens 20 Ports, besser 40, freigegeben werden.
  • Bei z.B. 10 Mitarbeitern w√§re dies demnach die Port-Range 60000 ‚Äď 60200 oder noch besser 60000 - 60400.
  • In unserem Beispiel gehen wir wieder von 5 Endger√§ten aus. Demnach muss unsere Port-Range 100 Ports umfassen, besser 200 Ports.
  • Sichern sie Ihre Einstellungen durch einen Klick auf Speichern.
Speedport - Informationen eintragen RTP
  • Sie haben nun die Ports in Ihrem Router f√ľr den SIP- und RTP-Bereich freigegeben. Die √úbersicht Ihrer Port-Freischaltungen wird wie folgt aussehen:
Speedport - UDP einf√ľgen RTP
  • Anders als bei vielen bekannten Routern m√ľssen Sie beim Speedport die Port-Regeln auf keine spezielle IP-Adresse beziehen (Statisches Port-Forwarding), da der Speedport dies dynamisch abwickelt.
  • Eine Zuweisung von IP-Adressen von Endger√§ten auf die Freischaltung ist somit nicht von N√∂ten und vereinfacht den Prozess ungemein.
  • Bitte bedenken Sie, dass f√ľr ein erfolgreiches Port-Forwarding die eingerichteten Ports auch entsprechend in den Endger√§ten fixiert werden m√ľssen.
  • Wie Sie dies machen, entnehmen Sie bitte den entsprechenden Kapiteln diese Online-Hilfe.

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